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	<title>LökPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-22T08:18:35Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=609</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
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		<updated>2022-04-20T11:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Das Projekt in QField öffnen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_Update_2_0_Projekt_öffnen.mp4|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=608</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=608"/>
		<updated>2022-04-20T11:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Nachbereitungen eines Kartiergangs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_Update_2_0_Projekt_öffnen.mp4|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=607</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=607"/>
		<updated>2022-04-20T11:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Das Projekt in QField öffnen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_Update_2_0_Projekt_öffnen.mp4|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_Update_2_0_Projekt_%C3%B6ffnen.mp4&amp;diff=606</id>
		<title>Datei:QField Update 2 0 Projekt öffnen.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_Update_2_0_Projekt_%C3%B6ffnen.mp4&amp;diff=606"/>
		<updated>2022-04-20T11:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=605</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=605"/>
		<updated>2022-04-20T11:37:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Die Bedienung der QField-App im Gelände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_Update_2_0_Projekt_öffnen.mp4|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=604</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=604"/>
		<updated>2022-04-20T11:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Das Projekt in QField öffnen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=603</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=603"/>
		<updated>2022-04-20T11:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Das Projekt in QField öffnen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=602</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=602"/>
		<updated>2022-04-20T11:17:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* QField */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=601</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=601"/>
		<updated>2022-04-20T11:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=600</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=600"/>
		<updated>2022-04-20T11:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=599</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=599"/>
		<updated>2022-04-20T11:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* QField */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 1.10 oder 2.0 (&amp;lt;u&amp;gt;nicht&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=598</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=598"/>
		<updated>2022-04-20T11:04:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* QField */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10 oder 2.0. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=597</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=597"/>
		<updated>2022-04-20T11:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Checkliste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Änderung des Projekttitels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=594</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=594"/>
		<updated>2022-03-21T16:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Änderung des Projekttitels ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_project_title.png&amp;diff=593</id>
		<title>Datei:Qgis project title.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_project_title.png&amp;diff=593"/>
		<updated>2022-03-21T16:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=592</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=592"/>
		<updated>2022-03-21T16:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Änderung des Projekttitels ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[qgis_project_title.tif]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht! Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis über den Ihnen ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4&amp;diff=585</id>
		<title>Datei:QGIS 22 Listen erstellen und bearbeiten.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4&amp;diff=585"/>
		<updated>2022-03-04T14:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=584</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=584"/>
		<updated>2022-03-04T14:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=583</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=583"/>
		<updated>2022-03-04T14:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Datenauswertung auf Knopfdruck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=582</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=582"/>
		<updated>2022-03-04T14:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Abundanz- und Begehungsliste erstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_feature.png&amp;diff=581</id>
		<title>Datei:Qgis identify feature.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_feature.png&amp;diff=581"/>
		<updated>2022-03-04T13:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=580</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=580"/>
		<updated>2022-03-04T13:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Anzeige von Objektattributen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=579</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=579"/>
		<updated>2022-03-04T13:23:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Anzeige von Objektattributen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify.png&amp;diff=578</id>
		<title>Datei:Qgis identify.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify.png&amp;diff=578"/>
		<updated>2022-03-04T13:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_settings.png&amp;diff=577</id>
		<title>Datei:Qgis identify settings.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_settings.png&amp;diff=577"/>
		<updated>2022-03-04T13:16:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: Konzmann lud eine neue Version von Datei:Qgis identify settings.png hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_settings.png&amp;diff=576</id>
		<title>Datei:Qgis identify settings.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_identify_settings.png&amp;diff=576"/>
		<updated>2022-03-04T13:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=575</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=575"/>
		<updated>2022-03-04T13:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Objektidentifikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anzeige von Objektattributen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_settings.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=574</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=574"/>
		<updated>2022-03-04T13:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Objektidentifikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_settings.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=573</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=573"/>
		<updated>2022-03-04T12:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Checkliste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=572</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=572"/>
		<updated>2022-03-04T12:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=571</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=571"/>
		<updated>2022-03-04T12:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[#QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=570</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=570"/>
		<updated>2022-03-04T12:08:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=569</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=569"/>
		<updated>2022-03-04T08:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Datenauswertung auf Knopfdruck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2022 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder einige Verbesserungen gegenüber der letztjährigen QFS-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trokenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst auf neuen Funktionen der aktuellen QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können standardmäßig nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039; in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im QFS_bv-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=541</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=541"/>
		<updated>2022-02-28T14:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Datenauswertung auf Knopfdruck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im QFS_bv-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen. In der Begehungsliste können Sie noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang_real&amp;quot; den tatsächlichen Kartiergang durch Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_routinen.png&amp;diff=540</id>
		<title>Datei:Qgis routinen.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:Qgis_routinen.png&amp;diff=540"/>
		<updated>2022-02-28T14:40:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=539</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=539"/>
		<updated>2022-02-28T14:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im QFS_bv-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|center|frame|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen. In der Begehungsliste können Sie noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang_real&amp;quot; den tatsächlichen Kartiergang durch Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=538</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=538"/>
		<updated>2022-02-28T14:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im QFS_bv-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen. In der Begehungsliste können Sie noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang_real&amp;quot; den tatsächlichen Kartiergang durch Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=537</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=537"/>
		<updated>2022-02-28T13:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Brutreviere erfassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=536</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=536"/>
		<updated>2022-02-28T13:19:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Brutreviere erfassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutrevier.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4&amp;diff=535</id>
		<title>Datei:QGIS 22 Abgrenzung Brutreviere.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4&amp;diff=535"/>
		<updated>2022-02-28T13:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=534</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=534"/>
		<updated>2022-02-28T13:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Layer Group Filter lässt Sie Ihre Daten nach einzelnen Kartiergängen filtern. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; öffnet sich ein Fenster mit einem Zeitstrahl, auf dem Sie durch einen Schieberegler die (ggf. nauf eine Vogelart gefilterten) Daten chronologisch - und &#039;&#039;inklusive&#039;&#039; vorheriger Kartiergänge - anzeigen lassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4&amp;diff=532</id>
		<title>Datei:QGIS 22 Layer Group Filter Plugin.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4&amp;diff=532"/>
		<updated>2022-02-28T12:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=531</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=531"/>
		<updated>2022-02-28T10:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterPlugin.webm|thumb|center|1000px|Erweiterung &#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung zeitliche Heatmap&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zeigt die Gewichtung der Brutnachweise (sowohl in Qualität als auch in Quantität) an. Diese Darstellung kann als Hilfestellung zur Erkennung und Abgrenzung von Brutrevieren genutzt werden. Über den Button &amp;quot;Zeitsteuerungsfenster&amp;quot; lässt sich die Ansicht noch chronologisch anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;Brutreviere erfassen&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Hier sind lediglich die Vogelart sowie die Anzahl der Brutpaare zu erfassen. Für die Vogelart können Sie das DropDown-Menü öffnen und die entsprechende Art auswählen. Es werden Ihnen natürlich nur die Arten angezeigt, zu denen Sie auch Fundpunkte abgelegt haben. Alternativ können Sie auch einfach per Autovervollständigung den Artnamen in das Feld eintippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Damit Sie nicht jedes mal den Artnamen neu eintippen müssen (in der Regel werden Sie ja vermutlich alle Reviere einer Art nacheinander erfassen), empfehle ich Ihnen in QGIS die Einstellung vorzunehmen, dass die letzte Attributeingabe automatisch für neue Objekte übernommen wird. Hierzu gehen Sie unter &#039;&#039;Einstellung&#039;&#039; &amp;amp;rArr; &#039;&#039;Optionen&#039;&#039; in das Untermenü &#039;&#039;Digitalisierung&#039;&#039; und setzen hier den Haken bei &amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an. (&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Da dieses Feld erst nach der Videoaufnahme integriert wurde, ist es in dem vorangestellten Film noch nicht zu sehen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Revierabgrenzung.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=530</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=530"/>
		<updated>2022-02-28T09:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterPlugin.webm|thumb|center|1000px|Erweiterung &#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;Brutreviere erfassen&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Hier sind lediglich die Vogelart sowie die Anzahl der Brutpaare zu erfassen. Für die Vogelart können Sie das DropDown-Menü öffnen und die entsprechende Art auswählen. Es werden Ihnen natürlich nur die Arten angezeigt, zu denen Sie auch Fundpunkte abgelegt haben. Alternativ können Sie auch einfach per Autovervollständigung den Artnamen in das Feld eintippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Damit Sie nicht jedes mal den Artnamen neu eintippen müssen (in der Regel werden Sie ja vermutlich alle Reviere einer Art nacheinander erfassen), empfehle ich Ihnen in QGIS die Einstellung vorzunehmen, dass die letzte Attributeingabe automatisch für neue Objekte übernommen wird. Hierzu gehen Sie unter &#039;&#039;Einstellung&#039;&#039; &amp;amp;rArr; &#039;&#039;Optionen&#039;&#039; in das Untermenü &#039;&#039;Digitalisierung&#039;&#039; und setzen hier den Haken bei &amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an. (&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Da dieses Feld erst nach der Videoaufnahme integriert wurde, ist es in dem vorangestellten Film noch nicht zu sehen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Revierabgrenzung.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=529</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=529"/>
		<updated>2022-02-28T08:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: /* Bestehende Geometrien ändern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde ein Werkzeug zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Verfügung gestellte GIS-Projekt ermöglicht Ihnen eine zur [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-Nutzer möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die unten aufgeführten Seiten aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Update 2022:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Veränderungen der Basisversion des Projekts zum Stand 2021 finden Sie [[Update 2021 ÖFS-BV-Monitoring|hier]]. Für all diejenigen, die 2021 an der digitalen Brutvogelkartierung teilgenommen haben, sei hier kurz auf die aktuellen Neuerungen hingewiesen:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue QGIS LTR Version&#039;&#039;&#039;: Das überarbeitete Projekt QFS Brutvögel ist optimiert für die im Februar 2022 veröffentlichte langfristige (stabile) QGIS-Version 3.22.4 LTR. In älteren QGIS-Versionen sind evtl. nicht alle Funktionen verwendbar.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Erstellung der Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Sie müssen die Basiskarte und den Projektausschnitt nicht mehr selbst erstellen, sondern bekommen die Projektunterlagen inklusive der auf Ihr Untersuchungsgebiet zugeschnittenen Basiskarte per Mail zugesendet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen &amp;amp; Simultanbeobachtungen&#039;&#039;&#039;: Ortsbewegungen und Simultanbewegungen müssen nicht mehr durch Auswahl und Editieren der separaten Layer digitalisiert werden, sondern können nun direkt bei Anlegen oder Bearbeiten einer Vogelbeobachtung aus der Erfassungsmaske heraus angelegt werden. Da sie als sogenanntes Kindobjekt erstellt werden, werden sie automatisch mit dem entsprechenden Elternobjekt in den Vogelbeobachtungen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QGIS Version 3.22.4 LTR&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &#039;&#039;&#039;QField Version 1.10&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten/per Mail zugesendeten Projektordner herunterladen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank bzw. Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Geopackage (QFS_bv.gpkg), Shapefile der abgegrenzten &#039;&#039;&#039;Brutreviere&#039;&#039;&#039; &amp;amp; als Exceldatei exportierte &#039;&#039;&#039;Abundanztabelle&#039;&#039;&#039; ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um das vorgestellte Werkzeug nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist optimiert für die aktuelle QGIS-Version 3.22.4 LTR (seit dem 24.02.2022 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen, installieren Sie deshalb am besten die aktuelle Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_3_22.png|center|frame|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die QField-App, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie am besten die QField-Version 1.10. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://qfield.org/docs/de/user-guide/index.html kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entscheiden, bekommen Sie per Mail ein Zip-Archiv zugesendet, welches alle notwendigen Dateien enthält. Sollten Sie dieses nicht erhalten, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html mir].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das QGIS-/ QField-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie das QGIS-Projekt &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung der Bildlayer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; als Hintergrundkarte.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit allen 133 jemals im Rahmen der ÖFS erfassten Brutvögel NRWs samt Artkürzel. Es können nur Arten erfasst werden, die in dieser Liste enthalten sind. [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist jedoch um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten aller elf Kartiergangphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt; Speicher ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Sie können den Ladevorgang des Projekts auf ihrem Smartphone/ Tablet beschleunigen, in dem Sie die Ausgangsansicht nicht auf die ganze Basiskarte einstellen, sondern noch einmal deutlich hineinzoomen (per Mausrad, dem &amp;quot;+&amp;quot;-Lupen-Symbol oben in der Werkzeugleiste oder der Eingabe eines größeren Maßstabs, etwa 1:500, unten im QGIS-Fenster). Je kleiner der Bildauschnitt, den Sie vor dem abschließenden Speichern einstellen, desto weniger Pixel der Karte muss QField beim Öffnen des Projekts laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werde ich die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnen, auf eine ganz grundsätzliche Einführung möchte ich aus Gründen der Redundanz jedoch verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung ihr Projekt wie [https://qfield.org/docs/user-guide/index.html hier] beschrieben aus der QField-App heraus. Haben Sie Geduld beim ersten Laden des Projekts. Die Datenstruktur und Symbologie für die Brutvogelerfassung ist komplexer als man vielleicht denken mag. Die Projekt-Datei umfasst knapp 60.000 Zeilen Code, die von ihrem Gerät erst einmal gelesen und umgesetzt werden müssen. Auf einem etwas älteren Gerät kann das schon einmal eine gute Minute dauern, danach geht die Bedienung aber flott von der Hand. Ihr Projekt ist fertig geladen, sobald die Basiskarte zu sehen ist und der Ladekreis in der oberen linken Ecke des Bildschirms verschwunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf kleineren Bildschirmen empfehle ich Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass so auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz exakt am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur die ersten beiden benutzen werden. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Digitalisierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen. Bei Bedarf können Sie im Bemerkungsfeld einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie zunächst weitere Informationen zu einer ausgewählten Art wünschen oder diese überprüfen möchten, tippen Sie auf das Auge rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich das Attributformular der Vogelart in der Referenzliste mit Angaben wie dem Artkürzel. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vogelbeobachtung_und_Artinformationen.mp4|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte sollten eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ergänzung_Referenzliste_Arten.mp4|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vormerkungen_setzen.mp4|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden nicht mehr über einen Wechsel des zu bearbeitenden Layers separat digitalisiert, sondern können direkt in den Vogelbeobachtungen im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; über entsprechende Verknüpfungen angelegt werden. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den schwarzen Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den schwarzen Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Ortsbewegungen_und_Simultanmarker.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Geometrie_ändern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Fundort_löschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; standardmäßig immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Da es sich bei den vorgestellten Werkzeugen noch um recht neue Entwicklungen handelt, bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup einpacken. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen, aber im schlimmsten Fall muss die Kartierung so nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &#039;&#039;&#039;dringend&#039;&#039;&#039; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! (Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht ;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe eines Projektwerkzeugs auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten (leider noch nicht alphabetisch sortiert) aufgelistet. Entweder Sie wählen mit der Maus die von Ihnen gewünschte Art aus oder Sie tippen einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen ins das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterPlugin.webm|thumb|center|1000px|Erweiterung &#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden zu Ihren Vogelbeobachtungen automatisch [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] ermittelt und zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;Brutreviere erfassen&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Hier sind lediglich die Vogelart sowie die Anzahl der Brutpaare zu erfassen. Für die Vogelart können Sie das DropDown-Menü öffnen und die entsprechende Art auswählen. Es werden Ihnen natürlich nur die Arten angezeigt, zu denen Sie auch Fundpunkte abgelegt haben. Alternativ können Sie auch einfach per Autovervollständigung den Artnamen in das Feld eintippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Tipp:&#039;&#039;&#039; Damit Sie nicht jedes mal den Artnamen neu eintippen müssen (in der Regel werden Sie ja vermutlich alle Reviere einer Art nacheinander erfassen), empfehle ich Ihnen in QGIS die Einstellung vorzunehmen, dass die letzte Attributeingabe automatisch für neue Objekte übernommen wird. Hierzu gehen Sie unter &#039;&#039;Einstellung&#039;&#039; &amp;amp;rArr; &#039;&#039;Optionen&#039;&#039; in das Untermenü &#039;&#039;Digitalisierung&#039;&#039; und setzen hier den Haken bei &amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an. (&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Da dieses Feld erst nach der Videoaufnahme integriert wurde, ist es in dem vorangestellten Film noch nicht zu sehen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Revierabgrenzung.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abundanzliste erstellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie nun automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster erstellen (siehe Kartieranleitung Anhang 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Download der Projekt-Vorlage|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie zur Erstellung der Abundanz- und Begehungsliste die &#039;&#039;&#039;Toolbox&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol) im QFS_bv-Projekt und erweitern Sie in der Werkzeugliste die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039;, in der sich die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Abundanzliste&#039;&#039;&#039; befindet. Starten Sie diese mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - die letzte Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;&#039;&#039;Los&#039;&#039;&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten. Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend können Sie den Layer per Rechtsklick im Inhaltsverzeichnis als Exceltabelle exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abundanzliste_erstellen.webm|center|1000px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv (ggf. per Download-Link) an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abundanzliste -&amp;gt; EXCEL!!!&lt;br /&gt;
Papierreviere -&amp;gt; SHAPEFILE!!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten werde ich hier samt Antwort in diesem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Wie kann ich einzelne Beobachtungen oder einen ganzen Kartiergang nachträglich digitalisieren?&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 Laden Sie sich bitte zuerst [https://my.hidrive.com/share/ahsa..9juh die Projekt-Vorlage &#039;&#039;OEFS_BV_digital_Nachdigitialisierung.qgz&#039;&#039; zur nachträglichen Erfassung von Vogelbeobachtungen aus dem bekannten Download-Verzeichnis] herunter und kopieren diese in Ihren Order &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2_Datenerfassung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Starten Sie das Projekt nun mit QGIS. Zum Digitalisieren der Beobachtungen bereits vergangener Geländebegehungen markieren Sie nun den Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;. Als nächstes müssen Sie den Layer über das gelbe Stift-Symbol in den Bearbeitungs-Modus umschalten. Befindet sich der Layer &#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039; im Bearbeitungsmodus können Sie nun über den rechts vom gelben Stift-Symbol sichtbar gewordenen &amp;quot;3-Punkte&amp;quot;-Button Punktobjekte hinzufügen. Sobald Sie mit diesem Werkzeug in die Karte klicken, öffnet sich die Eingabemaske zur Beschreibung der Beobachtung. Beachten Sie, dass im Vergleich zur Erfassung per QField im Gelände nun zwei zusätzliche Parameter hinzu gekommen sind. Der Haken bei &amp;quot;Nachträgliche Erfassung&amp;quot; wird automatisch gesetzt. Sie müssen lediglich den Beobachtungszeitpunkt spezifizieren. Auf dem zweiten Reiter der Erfassungsmaske wird der Erfassungszeitpunkt (also der Zeitpunkt in dem Sie die Beobachtung digital festgehalten haben) weiterhin automatisch abgespeichert. Nachdem Sie alle gewünschten Beobachtungen nachgetragen haben, deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus wieder per gelben Stift-Symbol und bestätigen Sie, dass Sie die Änderungen speichern wollen. Bei umfangreicheren Nachdigitalisierungen empfehle ich Ihnen öfters über das blaue Disketten-Symbol zwischen zu speichern.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Ich empfehle Ihnen bei der nachträglichen Digitalisierung eines gesamten Kartiergangs außerdem die weiter oben bereits beschriebene Option [[#Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden |&amp;quot;Letzte Attributwerteingaben wiederverwenden&amp;quot;]] von QGIS zu aktivieren.&lt;br /&gt;
 #########################&lt;br /&gt;
 Zudem sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass Sie beim erstmaligen Öffnen des Projekts zunächst [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät |zu Ihrer eigenen Basiskarte zoomen]] müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie kann ich nachträglich Angaben zu einer Beobachtung ändern?&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Nachtr%C3%A4gliche_Datenerfassung.mp4&amp;diff=528</id>
		<title>Datei:QField 22 Nachträgliche Datenerfassung.mp4</title>
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		<updated>2022-02-25T14:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Vorherige_Kartierg%C3%A4nge_anzeigen.mp4&amp;diff=527</id>
		<title>Datei:QField 22 Vorherige Kartiergänge anzeigen.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Vorherige_Kartierg%C3%A4nge_anzeigen.mp4&amp;diff=527"/>
		<updated>2022-02-25T14:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Fundort_l%C3%B6schen.mp4&amp;diff=526</id>
		<title>Datei:QField 22 Fundort löschen.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Fundort_l%C3%B6schen.mp4&amp;diff=526"/>
		<updated>2022-02-25T14:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Geometrie_%C3%A4ndern.mp4&amp;diff=525</id>
		<title>Datei:QField 22 Geometrie ändern.mp4</title>
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		<updated>2022-02-25T14:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Nachtr%C3%A4gliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4&amp;diff=524</id>
		<title>Datei:QField 22 Nachträgliche Bearbeitung von Markern.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QField_22_Nachtr%C3%A4gliche_Bearbeitung_von_Markern.mp4&amp;diff=524"/>
		<updated>2022-02-25T14:48:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Konzmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Konzmann</name></author>
	</entry>
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