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	<title>LökPedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=734</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
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		<updated>2025-07-09T06:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD hat es immer wieder Verbesserungen gegenüber der vorherigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.40.8-Bratislava)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.6.8-Gondwana)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.40.8 LTR (seit dem 20.06.2025 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.6.8-Gondwana (seit dem 07.07.2025 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Bei Fragen zur ÖFS-Kartierung mit der NaturaList-App schauen Sie bitte in die entsprechende [https://austausch.dda-web.de/s/r8z9KnqAacF5wsA Anleitung vom DDA]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=733</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=733"/>
		<updated>2025-07-09T06:27:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QGIS */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.40.8-Bratislava)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.6.8-Gondwana)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.40.8 LTR (seit dem 20.06.2025 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.6.8-Gondwana (seit dem 07.07.2025 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Bei Fragen zur ÖFS-Kartierung mit der NaturaList-App schauen Sie bitte in die entsprechende [https://austausch.dda-web.de/s/r8z9KnqAacF5wsA Anleitung vom DDA]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
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		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=732"/>
		<updated>2025-07-09T06:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QGIS */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.40.8-Bratislava)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.6.8-Gondwana)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Bei Fragen zur ÖFS-Kartierung mit der NaturaList-App schauen Sie bitte in die entsprechende [https://austausch.dda-web.de/s/r8z9KnqAacF5wsA Anleitung vom DDA]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_Download.png&amp;diff=731</id>
		<title>Datei:QGIS Download.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_Download.png&amp;diff=731"/>
		<updated>2025-07-09T06:24:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QGIS Download&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=730</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=730"/>
		<updated>2025-07-09T06:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Bei Fragen zur ÖFS-Kartierung mit der NaturaList-App schauen Sie bitte in die entsprechende [https://austausch.dda-web.de/s/r8z9KnqAacF5wsA Anleitung vom DDA]. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nun die Kartenansicht aktualisieren (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste) sollte sich der Titel in der Kartenansicht von &amp;quot;QFS_bv - universal&amp;quot; entsprechend Ihres Untersuchungsgebiets ändern, sowie Ihre UG-Grenze in der Karte sichtbar werden. Sie können nun auch in die Karte hinein zoomen, um die Basiskarte zu Ihrem UG im Detail zu betrachten (aktuelles Luftbild von Geobasis NRW sowie die Amtliche Basiskarte, welche sich ab einem Maßstabt von 1:5.000 automatisch dazuschaltet).&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png|alternativtext=QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG|zentriert|mini|1000x1000px|Sie haben die ersten Informationen zu Ihrer Kartierung erfolgreich eingeladen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Sie sind nun bereit Ihre Daten aus NaturaList in die QFS zu importieren. Um Ihre Daten zu importieren führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt : Ausführen des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import|zentriert|mini|1000x1000px|Nach Abschluss aller Vorbereitungen sind Sie bereit, den Import der NaturaList-Daten auszufüren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen Sie den Ausgaben im Protokoll-Tab des Dialogfensters. Sofern Sie hier keine farblich hervorgehobenen Fehlermeldungen angezeigt bekommen, sollte der Import-Vorgang nach wenigen Sekunden erfolgreich durchgeführt sein. Überprüfen Sie dies nach Abschluss der Routine durch das Schließen des Dialogfensters und erneuter Aktualisierung der Kartenansicht (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste). Sie sollten nun Ihre Vogelbeobachtung gemäß der QFS-Symbologie dargestellt sehen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung|zentriert|mini|1000x1000px|Nach dem erfolgreichen Import Ihrer Daten sehen Sie Ihre Vogelbeobachtungen in der QFS-Symbologie dargestellt und sind bereit mit der Datenauswertung zu beginnen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls dem so ist, sind Sie bereit, um mit der Auswertung Ihrer Daten zu beginnen. Folgen Sie hierzu bitte den [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Ausführungen zur Revierabgrenzung im Hauptartikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen oder Rückmeldungen zum NaturaList-Import zögern Sie bitte nicht [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] zu kontaktieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=729</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=729"/>
		<updated>2025-07-09T06:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.40.8-Bratislava)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.6.8-Gondwana)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Bei Fragen zur ÖFS-Kartierung mit der NaturaList-App schauen Sie bitte in die entsprechende [https://austausch.dda-web.de/s/r8z9KnqAacF5wsA Anleitung vom DDA]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=728</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=728"/>
		<updated>2025-07-08T12:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Checkliste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.40.8-Bratislava)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.6.8-Gondwana)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=727</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=727"/>
		<updated>2024-06-18T14:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nun die Kartenansicht aktualisieren (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste) sollte sich der Titel in der Kartenansicht von &amp;quot;QFS_bv - universal&amp;quot; entsprechend Ihres Untersuchungsgebiets ändern, sowie Ihre UG-Grenze in der Karte sichtbar werden. Sie können nun auch in die Karte hinein zoomen, um die Basiskarte zu Ihrem UG im Detail zu betrachten (aktuelles Luftbild von Geobasis NRW sowie die Amtliche Basiskarte, welche sich ab einem Maßstabt von 1:5.000 automatisch dazuschaltet).&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png|alternativtext=QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG|zentriert|mini|1000x1000px|Sie haben die ersten Informationen zu Ihrer Kartierung erfolgreich eingeladen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Sie sind nun bereit Ihre Daten aus NaturaList in die QFS zu importieren. Um Ihre Daten zu importieren führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt : Ausführen des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import|zentriert|mini|1000x1000px|Nach Abschluss aller Vorbereitungen sind Sie bereit, den Import der NaturaList-Daten auszufüren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen Sie den Ausgaben im Protokoll-Tab des Dialogfensters. Sofern Sie hier keine farblich hervorgehobenen Fehlermeldungen angezeigt bekommen, sollte der Import-Vorgang nach wenigen Sekunden erfolgreich durchgeführt sein. Überprüfen Sie dies nach Abschluss der Routine durch das Schließen des Dialogfensters und erneuter Aktualisierung der Kartenansicht (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste). Sie sollten nun Ihre Vogelbeobachtung gemäß der QFS-Symbologie dargestellt sehen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung|zentriert|mini|1000x1000px|Nach dem erfolgreichen Import Ihrer Daten sehen Sie Ihre Vogelbeobachtungen in der QFS-Symbologie dargestellt und sind bereit mit der Datenauswertung zu beginnen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls dem so ist, sind Sie bereit, um mit der Auswertung Ihrer Daten zu beginnen. Folgen Sie hierzu bitte den [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Ausführungen zur Revierabgrenzung im Hauptartikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen oder Rückmeldungen zum NaturaList-Import zögern Sie bitte nicht [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] zu kontaktieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=726</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=726"/>
		<updated>2024-06-18T14:52:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nun die Kartenansicht aktualisieren (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste) sollte sich der Titel in der Kartenansicht von &amp;quot;QFS_bv - universal&amp;quot; entsprechend Ihres Untersuchungsgebiets ändern, sowie Ihre UG-Grenze in der Karte sichtbar werden. Sie können nun auch in die Karte hinein zoomen, um die Basiskarte zu Ihrem UG im Detail zu betrachten (aktuelles Luftbild von Geobasis NRW sowie die Amtliche Basiskarte, welche sich ab einem Maßstabt von 1:5.000 automatisch dazuschaltet).&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png|alternativtext=QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG|zentriert|mini|1000x1000px|Sie haben die ersten Informationen zu Ihrer Kartierung erfolgreich eingeladen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Sie sind nun bereit Ihre Daten aus NaturaList in die QFS zu importieren. Um Ihre Daten zu importieren führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt : Ausführen des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import|zentriert|mini|1000x1000px|Nach Abschluss aller Vorbereitungen sind Sie bereit, den Import der NaturaList-Daten auszufüren.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen Sie den Ausgaben im Protokoll-Tab des Dialogfensters. Sofern Sie hier keine farblich hervorgehobenen Fehlermeldungen angezeigt bekommen, sollte der Import-Vorgang nach wenigen Sekunden erfolgreich durchgeführt sein. Überprüfen Sie dies nach Abschluss der Routine durch das Schließen des Dialogfensters und erneuter Aktualisierung der Kartenansicht (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste). Sie sollten nun Ihre Vogelbeobachtung gemäß der QFS-Symbologie dargestellt sehen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung.png|alternativtext=QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung|zentriert|mini|1000x1000px|Nach dem erfolgreichen Import Ihrer Daten sehen Sie Ihre Vogelbeobachtungen in der QFS-Symbologie dargestellt und sind bereit mit der Datenauswertung zu beginnen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls dem so ist, sind Sie bereit, um mit der Auswertung Ihrer Daten zu beginnen. Folgen Sie hierzu bitte den Ausführungen zur Revierabgrenzung im Hauptartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen oder Rückmeldungen zum NaturaList-Import zögern Sie bitte nicht [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] zu kontaktieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ausfuehren_NaturaList_Import_Darstellung.png&amp;diff=725</id>
		<title>Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ausfuehren_NaturaList_Import_Darstellung.png&amp;diff=725"/>
		<updated>2024-06-18T14:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Ausfuehren NaturaList Import Darstellung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ausfuehren_NaturaList_Import.png&amp;diff=724</id>
		<title>Datei:QFS Ausfuehren NaturaList Import.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ausfuehren_NaturaList_Import.png&amp;diff=724"/>
		<updated>2024-06-18T14:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Ausfuehren NaturaList Import&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=723</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=723"/>
		<updated>2024-06-18T14:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nun die Kartenansicht aktualisieren (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste) sollte sich der Titel in der Kartenansicht von &amp;quot;QFS_bv - universal&amp;quot; entsprechend Ihres Untersuchungsgebiets ändern, sowie Ihre UG-Grenze in der Karte sichtbar werden. Sie können nun auch in die Karte hinein zoomen, um die Basiskarte zu Ihrem UG im Detail zu betrachten (aktuelles Luftbild von Geobasis NRW sowie die Amtliche Basiskarte, welche sich ab einem Maßstabt von 1:5.000 automatisch dazuschaltet).&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png|alternativtext=QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG|zentriert|mini|1000x1000px|Sie haben die ersten Informationen zu Ihrer Kartierung erfolgreich eingeladen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Sie sind nun bereit Ihre Daten aus NaturaList in die QFS zu importieren. Um Ihre Daten zu importieren führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt : Ausführen des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen Sie den Ausgaben im Protokoll-Tab des Dialogfensters. Sofern Sie hier keine farblich hervorgehobenen Fehlermeldungen angezeigt bekommen, sollte der Import-Vorgang nach wenigen Sekunden erfolgreich durchgeführt sein. Überprüfen Sie dies nach Abschluss der Routine durch das Schließen des Dialogfensters und erneuter Aktualisierung der Kartenansicht (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste). Sie sollten nun Ihre Vogelbeobachtung gemäß der QFS-Symbologie dargestellt sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls dem so ist, sind Sie bereit, um mit der Auswertung Ihrer Daten zu beginnen. Folgen Sie hierzu bitte den Ausführungen zur Revierabgrenzung im Hauptartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen oder Rückmeldungen zum NaturaList-Import zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=722</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=722"/>
		<updated>2024-06-18T14:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie nun die Kartenansicht aktualisiern (F5 oder Aktualisierungssymbol in der QGIS-Menüleiste) sollte sich der Titel in der Kartenansicht von &amp;quot;QFS_bv - universal&amp;quot; entsprechend Ihres Untersuchungsgebiets ändern, sowie Ihre UG-Grenze in der Karte sichtbar werden. Sie können nun auch in die Karte hinein zoomen, um die Basiskarte zu Ihrem UG im Detail zu betrachten (aktuelles Luftbild von Geobasis NRW sowie die Amtliche Basiskarte, welche sich ab einem Maßstabt von 1:5.000 automatisch dazuschaltet).&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png|alternativtext=QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG|zentriert|mini|1000x1000px|Sie haben die ersten Informationen zu Ihrer Kartierung erfolgreich eingeladen!]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports_UG.png&amp;diff=721</id>
		<title>Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports_UG.png&amp;diff=721"/>
		<updated>2024-06-18T14:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Vorbereiten des NaturaList Imports UG&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=720</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=720"/>
		<updated>2024-06-18T14:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|die im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
Um gegebenenfalls von Ihnen erfasste Arten die noch nicht in der in der Referenzliste Arten vorhanden sind im Projekt richtig darstellen und verarbeiten zu können, müssen diese in der Referenzliste ergänzt werden. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Referenzlisten&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsmodus umschalten&amp;quot; aus, sofern sich der Layer noch nicht im Bearbeitungsmodus befindet (sichtbar am gelben oder orangenen Stift-Symbol vor dem Layernamen). Sie können den Bearbeitungsmodus bei ausgewähltem Layer auch per Klick auf das gelbe Stift-Symbol über die QGIS-Menüleiste öffnen.&lt;br /&gt;
# Fügen Sie nun einen Eintrag in die Referenzliste hinzu. Dies tun Sie entweder über das &amp;quot;Tabellen-Symbol mit Sternchen&amp;quot; in der QGIS-Menüleiste oder per Tastenkombination &amp;quot;Strg + .&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Es öffnet sich nun die das Attributformular zur Eintragung einer neuen Vogelart in die Referenzliste. Füllen Sie im Formular die Felder &amp;quot;ArtID_ornitho&amp;quot; und &amp;quot;Artname&amp;quot; entsprechend einer der zu ergänzenden Arten (s. Protokoll-Ausgabe der Routine &amp;quot;Schritt 2: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot;) aus. Das Feld &amp;quot;Artkürzel&amp;quot; können Sie nach eigenem Belieben ausfüllen. Die einzige Bedingung hierbei ist, dass das Feld nicht leer bleibt und das Artkürzel nicht schon für eine andere Art vergeben ist. Sobald der grüne Haken hinter den Feldern erscheinen, sind alle notwendigen Bedingungen erfüllt.&lt;br /&gt;
# Bestätigen Sie die Anlage des neuen Referenzlisten-Eintrages per Klick auf den &amp;quot;OK&amp;quot;-Button.&lt;br /&gt;
# Wiederholen Sie nun ggf. so oft wie nötig die Schritte 4.-6. zum Nachtragen aller Arten und speichern abschließend (oder auch schon zwischendurch) ihre Eintragungen ab (Klick auf das blaue Disketten-Symbol mit rotem Stift in der QGIS-Menüleiste oder Rechtklick auf den Layer &amp;quot;Referenzliste_Arten&amp;quot; und dort &amp;quot;Layeränderungen speichern&amp;quot; auswählen).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png|alternativtext=QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie gegebenfalls die noch in der Referenzliste fehlenden Vogelarten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ergaenzen_ReferenzlisteArten.png&amp;diff=719</id>
		<title>Datei:QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ergaenzen_ReferenzlisteArten.png&amp;diff=719"/>
		<updated>2024-06-18T14:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Ergaenzen ReferenzlisteArten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=718</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=718"/>
		<updated>2024-06-18T13:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png|alternativtext=QFS Ergaenzen Begehungsnummern|zentriert|mini|1000x1000px|Ergänzen Sie die Information an welchem Ihrer Kartiertage Sie welchen Kartiergang gemäß ÖFS-Kartieranleitung durchgeführt haben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ergaenzen_Begehungsnummern.png&amp;diff=717</id>
		<title>Datei:QFS Ergaenzen Begehungsnummern.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Ergaenzen_Begehungsnummern.png&amp;diff=717"/>
		<updated>2024-06-18T13:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Ergaenzen Begehungsnummern&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=716</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=716"/>
		<updated>2024-06-18T13:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]Merken Sie sich vor allem die etwaig zu ergänzenden Vogelarten. Sie können sich den entsprechenden Abschnitt aus dem Protokoll-Tab bspw. in eine Textdatei kopieren und gleich das ganze Protokoll über das Symbol der blauen Diskette unterhalb des Protokolls abspeichern. Nun können Sie das Dialogfenster schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
Um die ÖFS-Begehungs-Nummern bzw. die Kartiergänge zu Ihren Kartiertagen anzugeben, gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Navigieren Sie in das &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot;. Hiermit ist in QGIS ihr &amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot; gemeint, in dem alle im Projekt vorhandenen Layer aufgelistet werden. Üblicherweise befindet sich dies unten rechts im QGIS-Fenster.&lt;br /&gt;
# Klappen Sie im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; die Gruppe &amp;quot;Büroauswertung&amp;quot; auf.&lt;br /&gt;
# Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer &amp;quot;Begehungsliste&amp;quot; und wählen dort den Eintrag &amp;quot;Attributtabelle öffnen&amp;quot; aus. Alternativ können Sie die Attributtabelle eines Layers auch per Druck auf die Taste &amp;quot;F6&amp;quot; ihrer Tastatur oder auf das Tabellen-Symbol in der QGIS-Menüleiste öffnen, während der gewünschte Layer im &amp;quot;Bedienfeld Layer&amp;quot; markiert ist.&lt;br /&gt;
# Schalten Sie den Layer in den Bearbeitungsmodus (&amp;quot;Strg + E&amp;quot; bzw. Klick auf den gelben Stift oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Wählen Sie in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; nun jeweils die entsprechender Begehungsnummer entsprechend der ÖFS-Kartieranleitung aus.&lt;br /&gt;
# Abschließend speichern Sie ihre Änderungen (&amp;quot;Strg + S&amp;quot; bzw. Klick auf das blaue Disketten-Symbol oben links über der Attributtabelle).&lt;br /&gt;
# Deaktivieren Sie den Bearbeitungsmodus des Layers (s. Schritt 3.) und schließen Sie die Attributtabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=715</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=715"/>
		<updated>2024-06-18T13:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png|alternativtext=QFS Schritt2 Protokollfenster|zentriert|mini|1000x1000px|Halten Sie im Tab &amp;quot;Protokoll&amp;quot; Ausschau nach farblich markierten Zeilen. Hier werden Ihnen die vor dem abschließenden Import zu ergänzende Informationen aufgelistet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Schritt2_Protokollfenster.png&amp;diff=714</id>
		<title>Datei:QFS Schritt2 Protokollfenster.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Schritt2_Protokollfenster.png&amp;diff=714"/>
		<updated>2024-06-18T13:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Schritt2 Protokollfenster&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=713</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=713"/>
		<updated>2024-06-18T13:16:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
Zum Starten des Imports Ihrer Brutvogel-Kartierung aus der NaturaList-App in die QFS führen Sie bitte die Routine &amp;quot;Schritt 1: Angabe der NaturaList-Exportdatei&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster zur Auswahl der entsprechenden Geojson-Datei nebst einigen erläuternden Hinweisen. Nach Auswahl des NaturaList-Exports klicken Sie unten rechts im Fenster auf &amp;quot;Starte&amp;quot;. In diesem Schritt passiert nicht viel mehr, als dass der Speicherpfad der Datei für die Schritte 2 &amp;amp; 3 gesetzt wird und einige grundlegende Dateiprüfungen durchgeführt werden. Sofern Sie nach dem Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button keine rot gefärbten Fehlermeldungen im Protokollfenster erhalten, können Sie zum Schritt 2 übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
Vor dem eigentlichen Import ihrer Daten aus NaturaList sind noch einige wenige Angaben Ihrerseits erforderlich, die nach der ÖFS-Methode und in der QFS erforderlich sind, die von der NaturaList-App jedoch nicht abgefragt werden. Dies betrifft die Angabe des Kartiergangs bzw. der Begehungs-Nummer ([https://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf s. Anhang 1: Begehungsliste in der ÖFS-Kartieranleitung auf Seite 63]) und ggf. die Ergänzung der im Rahmen der ÖFS verwendeten Referenzliste der Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Informationen zu ergänzen führen Sie bitte zunächst die Routine &amp;quot;Schritt: Vorbereiten des NaturaList-Imports&amp;quot; aus. Dies tun Sie entweder per Doppelklick auf den entsprechenden Eintrag in der Gruppe &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot; unter den Projektmodellen oder per Rechtsklick und dann &amp;quot;Ausführen&amp;quot; auf denselben Eintrag.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png|alternativtext=QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports|zentriert|mini|1000x1000px|Bestätigen Sie die Ausführung der Routine nach dem Lesen der nebenstehenden Erläuterung durch Anhanken des entsprechenden Kästchens und klicken Sie auf &amp;quot;Starte&amp;quot;.]]&lt;br /&gt;
Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in dem Sie nach dem Lesen und ggf. Befolgen der nebenstehenden Erläuterungen (Sicherungskopie des QFS_bv.gpkg anlegen) die Ausführung der Routine per Anhaken des entsprechenden Kästchens bestätigen und selbige per Klick auf den &amp;quot;Starte&amp;quot;-Button ausführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Protokoll-Tab des Dialogfensters werden Ihnen nun Ihre Kartiertage aufgelistet, zu denen Sie nachfolgend noch eine ÖFS-Begehungs-Nummer vergeben müssen. Außerdem werden Ihnen gegebenenfalls von Ihnen erfasste, aber noch nicht in der Referenzliste der Vogelarten vorhandene Arten angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen der ÖFS-Begehungs-Nummern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzen fehlender Vogelarten in der Referenzliste &amp;quot;Arten&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports.png&amp;diff=712</id>
		<title>Datei:QFS Vorbereiten des NaturaList Imports.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Vorbereiten_des_NaturaList_Imports.png&amp;diff=712"/>
		<updated>2024-06-18T12:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Vorbereiten des NaturaList Imports&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Angabe_der_NaturaList_Exportdatei_v2.png&amp;diff=711</id>
		<title>Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei v2.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Angabe_der_NaturaList_Exportdatei_v2.png&amp;diff=711"/>
		<updated>2024-06-18T12:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Angabe der NaturaList Exportdatei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=710</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=710"/>
		<updated>2024-06-18T12:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|alternativtext=QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png|zentriert|mini|1000x1000px|Geben Sie den Speicherpfad der zu importierenden Geojson-Datei an.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_Angabe_der_NaturaList_Exportdatei.png&amp;diff=709</id>
		<title>Datei:QFS Angabe der NaturaList Exportdatei.png</title>
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		<updated>2024-06-18T12:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;QFS Angabe der NaturaList Exportdatei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=708</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=708"/>
		<updated>2024-06-18T11:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=707</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
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		<updated>2024-06-18T11:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
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		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
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		<updated>2024-06-18T11:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;br /&gt;
__ABSCHNITTE_NICHT_BEARBEITEN__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
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		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
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		<updated>2024-06-18T11:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angabe der NaturaList-Exportdatei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereiten des NaturaList-Imports ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführen des NaturaList-Imports ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=704</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=704"/>
		<updated>2024-06-18T11:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=703</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=703"/>
		<updated>2024-06-18T11:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen]] &lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|zentriert|gerahmt|[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]]]&lt;br /&gt;
[[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
Für jeden dieser Schritte wurde in der Ihnen bereitgestellten QGIS-Projektvorlage eine eigene Routine eingerichtet. Sie finden diese unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png|alternativtext=QFS NaturaList Import Routinen|thumb|center|1000px|Sie finden die NaturaList-Import-Routinen unter den Projektmodellen in einer eigenen Gruppe namens &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;. Klicken Sie dazu zunächst auf das blaue Zahnrad in der QGIS-Menüleiste, um die Verarbeitungswerkzeuge einzublenden. Dann navigieren Sie nach unten zu den &amp;quot;Projektmodellen&amp;quot; und klappen dort die &amp;quot;NaturaList-Import&amp;quot;-Routinen auf.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_NaturaList_Import_Routinen.png&amp;diff=702</id>
		<title>Datei:QFS NaturaList Import Routinen.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_NaturaList_Import_Routinen.png&amp;diff=702"/>
		<updated>2024-06-18T11:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;NaturaList-Import-Routinen als eigene Projektmodelle.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=701</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=701"/>
		<updated>2024-06-18T11:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anleitung geht davon aus, dass die Kartierungen mit NaturaList gemäß der Vorgaben des LANUV durchgeführt worden sind und ein Export der Daten in Form einer [https://de.wikipedia.org/wiki/GeoJSON geojson-Datei] vorliegt. Außerdem gelten die [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools|im Hauptartikel beschriebenen Voraussetzungen zu Hard- und Software]] (hier nur bzgl. des Arbeitsplatzes im Büro). Eine QGIS-Projektvorlage wird separat bereitgestellt. Falls Ihnen die Projekt-Vorlage noch fehlt, melden Sie sich bitte bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns]. Auch zum [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Download des GIS-Projekts|grundlegenden Aufbau des QGIS-Projekts]] sei an dieser Stelle auf den Hauptartikel verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Anleitung als auch der Import-Prozess gliedert sich in folgende drei Teile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Angabe der NaturaList-Exportdatei&lt;br /&gt;
# Vorbereiten des NaturaList-Imports&lt;br /&gt;
# Ausführen des NaturaList-Imports&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=700</id>
		<title>Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Anleitung_zum_Datenimport_des_NaturaList-Exports_in_die_QFS&amp;diff=700"/>
		<updated>2024-06-18T11:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: Die Seite wurde neu angelegt: „Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren Auswertung (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächens…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Artikel erläutert das Vorgehen, die eigenen, im Rahmen des ÖFS-Brutvogelmonitorings mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] erfassten Daten zur weiteren [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro|Auswertung]] (Revierabgrenzung, Begehungsliste, Abundanzliste) und Abgabe ans LANUV in die QGIS-basierte ökologische Flächenstichtprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs zu importieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=699</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=699"/>
		<updated>2024-06-18T10:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QuereinsteigerInnen in die QFS, die Ihre Geländeerfassungen mit der [https://wiki.biolovision.net/index.php/NaturaList NaturaList-App] durchgeführt haben, folgen bitte zunächst der [[Anleitung zum Datenimport des NaturaList-Exports in die QFS]]. Nach dem erfolgreichen Datenimport kann hier fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_bv_FS-139.zip&amp;diff=698</id>
		<title>Datei:QFS bv FS-139.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_bv_FS-139.zip&amp;diff=698"/>
		<updated>2024-03-08T16:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=697</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=697"/>
		<updated>2024-03-05T08:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Erfassen von Vogelbeobachtungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen 282 in Deutschland vorkommende Brutvogel-Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=696</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=696"/>
		<updated>2024-03-05T07:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_bv_TF-LANUV.zip&amp;diff=695</id>
		<title>Datei:QFS bv TF-LANUV.zip</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QFS_bv_TF-LANUV.zip&amp;diff=695"/>
		<updated>2024-03-04T16:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=694</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=694"/>
		<updated>2024-03-01T13:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QField */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.9-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=693</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=693"/>
		<updated>2024-03-01T13:47:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QField */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 3.1.09-Borneo (seit dem 16.01.2024 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;) oder neuer. Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=692</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=692"/>
		<updated>2024-03-01T13:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QGIS */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.34.4 LTR (seit dem 23.02.2024 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=691</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=691"/>
		<updated>2024-03-01T13:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* QGIS */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_334_Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_334_Download.png&amp;diff=690</id>
		<title>Datei:QGIS 334 Download.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=Datei:QGIS_334_Download.png&amp;diff=690"/>
		<updated>2024-03-01T13:42:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=689</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=689"/>
		<updated>2024-03-01T13:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Checkliste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.34.4-Prizren)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 3.1.9-Borneo)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS 322 Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=688</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=688"/>
		<updated>2024-03-01T13:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Erfasste Geometrien löschen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.22.16)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 2.6.3)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS 322 Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Loeschen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=687</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=687"/>
		<updated>2024-03-01T13:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Bestehende Geometrien ändern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.22.16)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 2.6.3)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS 322 Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geometrie_Aendern_Bearbeitet_2.webm|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:GeometrieLoeschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=686</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
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		<updated>2024-03-01T13:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.22.16)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 2.6.3)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS 322 Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marker_Aenderungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:GeometrieAendern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:GeometrieLoeschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=685</id>
		<title>QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.loekplan.de/index.php?title=QFS_-_Die_QGIS-basierte_%C3%B6kologische_Fl%C3%A4chenstichprobe_im_Monitoring_der_Brutv%C3%B6gel_NRWs&amp;diff=685"/>
		<updated>2024-03-01T13:36:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jablotschkin: /* Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;margin-left:60px&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation der [https://loekplan.de/ LökPlan Conze &amp;amp; Cordes GbR] und dem [https://www.lanuv.nrw.de/ Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW] wurde mit der &#039;&#039;QFS&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierte ökologische &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs) ein Werkzeugkasten zur rein digitalen Bearbeitung einer Stichprobenfläche im Rahmen des ÖFS Brutvogelmonitorings in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Übersetzung des in der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] vorgegebenen Arbeitsprozesses ins Digitale. Das Kernelement ist dabei eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Geoinformationssystem GIS]-Projekt-Vorlage, die Sie sowohl mit ihrem PC per QGIS als auch mit ihrem Android-Smartphone oder -Tablet per QField bearbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS Logo.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; ermöglicht Ihnen damit eine vollständig ÖFS-kompatible Kartierung der Brutvögel per Smartphone/ Tablet im Gelände. Der gesamte Arbeitsprozess ist papierlos gestaltet, sodass Sie im Gelände nicht nur das Papier und Stifte sparen, sondern anschließend im Büro auf Knopfdruck ihre Artkarten generieren können, die Sie zur Abgrenzung der Brutreviere benötigen. Das Ergebnis können Sie anschließend direkt als GIS-Datensatz an das LANUV senden. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, die Einstiegshürde auch für wenig erfahrene GIS-NutzerInnen möglichst niedrig zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Wiki-Artikel finden Sie daher u.a. eine reichlich bebilderte Schritt-für-Schritt-Einführung in die Nutzung des Tools. Nehmen Sie sich kurz Zeit, die nachfolgenden Inhalte aufmerksam durchzusehen und probieren Sie die beschriebenen Schritte bestenfalls direkt am eigenen Gerät aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die anstehende Kartiersaison 2023 hat es basierend auf dem Feedback der Kartierenden sowie den neuesten technischen Entwicklungen in QGIS &amp;amp; QFIELD wieder Verbesserungen gegenüber der letztjährigen &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Version gegeben. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen können Sie im [[QFS-Changelog|&#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Changelog]] nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Checkliste =&lt;br /&gt;
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte des Projektablaufs als Übersicht zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Vorbereitung&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile &#039;&#039;&#039;QGIS LTR Version (mind. 3.22.16)&#039;&#039;&#039; auf dem Arbeits-PC installieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; aktuelle, stabile Version der App &#039;&#039;&#039;QField&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(mind. 2.6.3)&#039;&#039;&#039; auf das Geländegerät (Tablet/Smartphone) laden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; bereitgestellten Projektordner herunterladen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Projektordner auf das Geländegerät kopieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; ggf. vor der ersten Kartierung nach Anleitung in diesem Wiki &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; durchführen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Ersatzakku / Powerbank sowie Karte &amp;amp; Stift als Backup einpacken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Nach jedem Kartiergang&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Sicherungskopie des &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projektes mit den erhobenen Daten anlegen!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Auswertung &amp;amp; Abgabe&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Daten nach Vogelart filtern &amp;amp; Brutreviere digitalisieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Abundanzliste automatisch erstellen lassen, ggf. um Angaben der Durchzügler &amp;amp; Nahrungsgäste ergänzen und als Excel-Tabelle exportieren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color:grey&amp;quot;&amp;gt;☐&amp;lt;/span&amp;gt; Komplettes Projektverzeichnis ans LANUV senden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Voraussetzungen zur Nutzung des Erfassungs-Tools =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden kurz die Anforderungen an Hard- und Software beschrieben, die Sie erfüllen müssen, um die &#039;&#039;QFS&#039;&#039; nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur digitalen Bearbeitung der ÖFS-Brutvogelkartierung benötigen Sie sowohl einen PC als auch ein Smartphone oder Tablet.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== PC - Arbeitsplatz im Büro ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den PC benötigen Sie - sobald alle Kartierdurchgänge abgeschlossen sind - um Ihre Beobachtungen auszuwerten und die digitale Abgrenzung der Brutreviere vorzunehmen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit sind dazu keine gehobenen Anforderungen zu erfüllen, die benötigte [[#QGIS|GIS-Software QGIS]] eignet sich auch für den Einsatz auf älterer Hardware. Solange auf ihrem PC ein aktuelles Betriebssystem läuft (Linux, macOS, Windows) wird auch QGIS darauf laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Smartphone/ Tablet im Gelände ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Smartphone oder Tablet benötigen Sie um damit im Gelände die Vogelbeobachtungen aufzunehmen. Ihr Gerät sollte mindestens unter der Android-Version 5 ([https://de.wikipedia.org/wiki/Android_%28Betriebssystem%29#Versionen Erscheinungsjahr 2014]) laufen, damit Sie die [[#QField|benötigte App QField]] nutzen können. Empfohlen wird jedoch ein Gerät mit Android 9 oder höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die digitale Kartierung Ihrer Stichprobenfläche benötigen Sie die freie und kostenlose GIS-Software QGIS und die dazugehörige mobile App QField.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QGIS ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls noch nicht vorhanden, installieren Sie sich bitte QGIS nach den [https://qgis.org/de/site/forusers/download.html hier aufgeführten Installationsanweisungen]. Für einen möglichst fehlerfreien Arbeitsablauf empfehle ich Ihnen die langfristige (stabile) und nicht die aktuelle (funktionsreichste) Version zu installieren. Das Projekt ist angepasst und getestet auf die aktuelle QGIS-Version 3.22.16 LTR (seit dem 03.02.2023 verfügbar). Sollten Sie momentan eine ältere QGIS-Version nutzen ist ein Update auf die aktuelle Version daher zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS 322 Download.png|zentriert|gerahmt|Für einen Windows-PC laden Sie sich beispielsweise die Installationsdatei im markierten Abschnitt herunter.]]&lt;br /&gt;
Sollten Sie das erste mal mit QGIS in Berührung kommen, empfehle ich Ihnen bei Interesse ganz generell einen Blick in das [https://docs.qgis.org/latest/de/docs/user_manual/ umfangreiche Benutzerhandbuch] zu werfen. Da dieses Wiki jedoch auch einige Tutorial-Videos für Sie bereit hält, welche die für die ÖFS-Brutvogel-Kartierung notwendigen Schritte im Detail vorführen, ist das Studium des Benutzerhandbuchs im Rahmen dieses Projekts nicht unbedingt notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== QField ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die App &amp;quot;QField für QGIS&amp;quot;, die Sie zur Geländeerfassung benötigen, finden Sie [https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.opengis.qfield hier im Google-Playstore]. Um alle Funktionen des aktuellen Projektes nutzen zu können, verwenden Sie die stabile QField-Version 2.6.3  (seit dem 04.02.2023 verfügbar) (nicht &amp;quot;QField for QGIS - Unstable&amp;quot;). Auch für QField gibt es ein Benutzerhandbuch, aus dem ich Ihnen diese [https://docs.qfield.org/get-started/concepts/ kurze Einführung in das generelle Bedien-Konzept] ans Herz legen möchte. Alles weitere folgt [[#Die Arbeit im Gelände|an gegebener Stelle hier im Wiki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis zur Verwendung auf Apple-Betriebssystemen und Linux:&#039;&#039;&#039; Der Fokus bei der Entwicklung der QFS lag auf den Betriebssystemen Windows und Android. QGIS ist jedoch auch [https://qgis.org/downloads/macos/qgis-macos-ltr.dmg für macOS verfügbar]. Zudem ist QField seit Kurzem auch [https://apps.apple.com/app/qfield-for-qgis/id1531726814 in Apples Appstore] für iOS verfügbar. Die QFS sollte auch somit auch mit Apples Hard- &amp;amp; Software ohne Probleme laufen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir die QFS noch nicht auf allen Systemen im Detail prüfen konnten. Sollten die QFS auf ihrem mac und/ oder iPhone nutzen und unerwarteter Weise Probleme auftreten, melden Sie sich gerne bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns] damit wir gemeinsam eine Lösung finden können. Selbiges gilt zur Verwendung der QFS [https://qgis.org/de/site/forusers/alldownloads.html#linux auf Linux-Systemen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Download des GIS-Projekts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie sich für die digitale Erfassung des ÖFS-Brutvogelmonitorings entschieden haben, bekommen Sie per Mail einen Download-Link zugesendet, welches alle notwendigen Dateien zur Bearbeitung Ihrer Stichprobenfläche enthält. Sollten Sie dieses noch nicht erhalten haben oder noch Ihre Entscheidung zur digitalen Kartierung mitteilen wollen, melden Sie sich gerne mit Angabe der zu kartierenden ÖFS-Fläche bei [https://loekplan.de/jablotschkin.html uns].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Ordner und Dateien des ZIP-Archivs&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie das ZIP-Archiv in ihr Arbeitsverzeichnis auf ihrem Rechner entpackt haben, finden Sie hier einen Ordner namens &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Dieser enthält folgende Dateien: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; QGIS-Projekt zum Anzeigen und Bearbeiten der beiden im Ordner enthaltenen Geopackages mit Routinen zur Auswertung der erfassten Daten und Vorbereitung zur Abgabe&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der notwendigen Datenstruktur, Eingabeformularen und Symbologie zur Erfassung und Auswertung Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Basiskarte.gpkg:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Geopackage mit der auf Ihre ÖFS-Fläche zugeschnittenen Basiskarte&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;QFS_Logo.png:&#039;&#039;&#039; Logo der &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039;GIS-basierten ökologischen &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;lächen&#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;tichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Arbeit im Gelände =&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel soll es darum gehen Ihnen das Kernstück der digitalen Geländeerfassung näher zu bringen - das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt, mit dem Sie im Gelände Ihre Daten erheben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen Sie die Datei &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv.qgz&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; mit QGIS um sich mit dem Aufbau des Projekts vertraut zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt beinhaltet folgende Layer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Eigene Daten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle editierbaren Layer&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Geländeerfassung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur Datenerfassung im Gelände&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zur Erfassung all Ihrer Vogelbeobachtungen&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Linienlayer zur Digitalisierung von Ortsbewegungen der beobachteten Vögel&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Punktlayer zum Vermerk von Simultanbeobachtungen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Büroauswertung&#039;&#039;&#039;: In dieser Untergruppe befinden sich alle Layer zur anschließenden Auswertung der Geländedaten&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Polygonlayer zur digitalen Abgrenzung der Brutreviere&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, die in der Datenauswertung automatisch mit Angaben zu Brutrevieren befüllt wird&lt;br /&gt;
*** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Tabelle, in der Datenauswertung automatisch die Kartiergänge aufgelistet werden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Basiskarte&#039;&#039;&#039;: Gruppierung für die Hintergundkarte mit den Layern &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Untersuchungsgebiet&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;AmtlicheBasiskarte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Luftbild&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Referenzlisten&#039;&#039;&#039;: In dieser Gruppe befinden sich alle nötigen Hintergrundinformationen zur Erfassung und Symbolisierung der Daten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Arten&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste mit 282 Vogelarten (Kombination aus den bekannten ÖFS-Brutvogelarten sowie der [https://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/mhb_artkuerzel.pdf Liste der Brutvogelarten des DDA]). [[#Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten|Die Liste ist individuell um zusätzliche Arten erweiterbar.]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Brutzeitcodes&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Brutzeitcodes, die Ihren Daten automatisch zugeordnet und entsprechend beschriftet sowie symbolisiert werden&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Referenzliste_Kartiergaenge&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Liste der Start- und Enddaten der Kartierphasen sowie deren zugeordnete Farbe in der Symbolisierung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Layern beinhaltet das QFS-Projekt sechs vorbereitete &#039;&#039;&#039;Kartenthemen&#039;&#039;&#039; als zentrales Steuerelement für die verschiedenen Arbeitsschritte im Laufe einer digitalen Brutvogelkartierung nach ÖFS-Methodik. Die Kartenthemen haben jeweils eine Ziffer je nach angedachter Anwendungssituation vorangestellt und zwar eine &amp;quot;1)&amp;quot; für die Erfassung von Vogelbeobachtungen im Gelände, eine &amp;quot;2)&amp;quot; für nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen und eine &amp;quot;3)&amp;quot; für die abschließende Auswertung und Abgrenzung der Papierreviere im Büro. Je nach Auswahl des Kartenthemas ändern sich bspw. Details in den Erfassungsmasken (bspw. welche Felder wie vorausgefüllt sind oder sichtbar sind) oder der Darstellung von Vogelbeobachtungen (bspw. Beschriftung mit Artkürzel während der Geländeerfassung oder mit Brutzeitcode während der Abgrenzung der Papierreviere). Folgende Kartenthemen liegen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden nur die Vogelbeobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema, ggf. für spätere Auswertungen/ Datenansicht im Büro hilfreich; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehung&#039;&#039;&#039;: primär für die Geländeerfassung gedachtes Kartenthema; es werden alle Vogelbeobachtungen zurückliegender Kartiergänge angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden nur die am selben Tag erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die nachträgtliche Digitalisierung von Vogelbeobachtungen; es werden alle bereits erfassten Vogelbeobachtungen angezeigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;: Kartenthema für die abschließende Revierabrenzung mittels QGIS am Arbeitsrechner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt ist direkt bereit zur Übertragung auf das mobile Gerät, welches Sie zur Datenerfassung nutzen möchten. Hierzu kopieren Sie einfach den kompletten Ordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;internen&#039;&#039;&#039; Speicher Ihres Smartphones/ Tablets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bedienung der QField-App im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird davon ausgegangen, dass Sie sich die bereits zuvor erwähnte [https://docs.qfield.org/get-started/ kurze Einführung in die grundsätzliche Bedienung von QField] angesehen haben. Im Laufe des Textes werden die verschiedenen Bedienelemente noch einmal erwähnt, auf eine ganz grundsätzliche Einführung wird aus Gründen der Redundanz jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Projekt in QField öffnen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie zur Kartierung Ihr &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt wie [https://docs.qfield.org/get-started/storage/ hier] beschrieben bzw. wie im nachfolgenden Video gezeigt aus der QField-App heraus.&lt;br /&gt;
[[Datei:QFS_Projekt_einladen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erstmaliges Öffnen des im internen Speicher abgelegten &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekts in QField Version 2.0]]&lt;br /&gt;
Beim erneuten Öffnen von QField wird Ihnen das &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt zuoberst unter &amp;quot;Zuletzt geöffnete Projekte&amp;quot; angezeigt. Alternativ finden Sie es, wenn Sie auf &amp;quot;Open local file&amp;quot; tippen und den Ordner &amp;quot;Importierte Projekte&amp;quot; auswählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten Sie auf einem kleineren Bildschirm, empfehlen wir Ihnen zunächst über den schwarzen Menü-Button oben links und dort über das Zahnrad-Symbol in die Einstellungen zu wechseln und im Reiter &amp;quot;Allgemein&amp;quot; die Option &amp;quot;Attributformular im Vollbild&amp;quot;/&amp;quot;Maximized attribute form&amp;quot; zu aktivieren. Dies bewirkt, dass sich die Eingabemasken in der Vollbild-Ansicht öffnen. Die Eingabemasken sind so entworfen, dass im Vollbild-Modus auch auf Smartphone-Bildschirmen kein Scrollen mehr notwendig ist, sondern alle Parameter auf einen Blick zu sehen sind. Auf einem Tablet können Sie sich diese Option ggf. sparen und profitieren dann von der parallelen Karten- und Attributansicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Vogelbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Eingeben einer Artbeobachtung müssen Sie zunächst über den schwarzen Button oben links das Menü öffnen und dort über den Schalter oben rechts aus dem Navigationsmodus (Kartensymbol) in den Digitalisierungsmodus (Stiftsymbol) wechseln. Als nächstes ist der Layer auszuwählen, in dem Sie ein neues Objekt anlegen möchten. In unserem Falle ist dies der Layer &#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;. Sofern Sie einen Eingabestift (Touch Pen/Stylus) benutzen, tippen Sie mit diesem einfach an den Ort des beobachteten Vogels, um einen Punkt zu setzen. Ansonsten bewegen Sie mit den Fingern den Kartenausschnitt so, dass das Fadenkreuz am Ort des beobachteten Vogels liegt, und setzen mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts einen Punkt an diese Stelle. Nach Setzen des Punktes öffnet sich die Eingabemaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese besteht aus drei Reitern, wobei Sie in aller Regel nur den ersten benutzen werden. Der zweite Reiter ermöglicht Ihnen ggf. das Erfassen von Ortsbewegungen oder Simultanmarkern. Der dritte Reiter, &#039;&#039;&#039;automatische Angaben&#039;&#039;&#039;, zeigt die an dieser Stelle bewusst nicht änderbaren Parameter &#039;&#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Brutstatus, Brutzeitcode&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung, Zeitstempel der Digitalisierung,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der letzten Änderung&#039;&#039;&#039; sowie &#039;&#039;&#039;Kartiergang Farbe (RGB)&#039;&#039;&#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; sind standardmäßig die Felder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Stadium / Geschlecht&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;Männchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anzahl&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verhalten&#039;&#039;&#039; mit dem Wert &amp;quot;singend&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vorausgefüllt, sodass Sie bei den meisten Beobachtungen nur die Art ergänzen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Beobachtung eines jeden Kartiergangs füllen Sie zudem das Feld &#039;&#039;&#039;Kartiergang&#039;&#039;&#039; mit der jeweiligen Begehungs-Nummer aus und aktivieren Sie zur Übernahme für alle weiteren Beobachtungen der QField-Session den grünen Haken hinter dem Eintrag [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen|(weitere Erläuterungen siehe unten)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedarf können Sie im &#039;&#039;&#039;Bemerkungsfeld&#039;&#039;&#039; einen Freitext verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenliste stellt Ihnen alle 133 jemals im ÖFS-Brutvogelmonitoring erfassten Arten zur Auswahl. Sie können eine Art über zwei Wege auswählen: Entweder Sie scrollen bis zur gewünschten Art die Liste hinunter und wählen diese per Fingertipp oder Sie beginnen einfach den Artnamen in das Suchfeld zu tippen. So verkürzt sich die Artenliste dank der Autovervollständigungs-Funktion schnell und Sie können sich das Scrollen sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie eine Art ausgewählt und den Kartiergang eingetragen haben, färbt sich der obere Balken der Erfassungsmaske grün. Für Sie das Zeichen, dass nun alle Plausibilitätsbedingungen erfüllt sind und Sie die Eingabe per Tippen auf den Haken oben links bestätigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben der Arteingabe gelangen Sie zum Attributformular der Vogelart in der Arten-Referenzliste. Hier finden Sie u.a. Angaben wie dem Artkürzel sowie verschiedenen IDs. Des weiteren finden Sie einen Web-Link zur Seite der Vogelart im Brutvogelatlas NRW, wo Sie bspw. Hintergrundinformationen zum Lebensraum und Verbreitungsgebiet der Art einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Auge rechts neben dem Kartiergang gelangen Sie analog zum Attributformular zum Referenzeintrag der jeweiligen Begehungs-Nummer und können bspw. die nach Kartieranleitung vorgegebene Kartierphase (Start- &amp;amp; Enddatum) einsehen, sowie ggf. einen erläuternden Vermerk bei Abweichungen von dieser verfassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artbeobachtung_anlegen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erfassen einer Vogelbeobachtung und Anzeige von Artinformationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;lt;span id=&amp;quot;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;Hinzufügen noch nicht in der Referenzliste vorhandener Arten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollen Sie eine noch nicht in der Referenzliste vorhandene Art erfassen, tippen Sie auf das &amp;quot;+&amp;quot;-Symbol rechts neben der Arteingabe. Hierauf öffnet sich die Eingabemaske der Referenzliste und Sie können Ihre neue Art nebst eigenem Kürzel eingeben. Beide Werte müssen eindeutig sein, d.h. sie dürfen unabhängig voneinander noch nicht in der Referenzliste auftauchen. Da diese Liste auch zur Darstellung der Artkürzel auf der Karte verwendet wird, würde dies die doppelte Verwendung eines Kürzels für verschiedene Arten oder die Verwendung verschiedener Kürzel für eine Art bedeuten. Daher können Sie den Eingabe-Dialog nicht speichern, solange nicht beide der genannten Bedingungen erfüllt sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Artreferenzliste_erweitern_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Erweitern der Referenzliste durch Hinzufügen einer neuen Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Temporär eigene Vormerkungen für einzelne Parameter setzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Erfassungsmasken sehen Sie rechts neben den einzelnen Parametern noch ein kleines Kontrollkästchen. Sobald Sie in dieses ein Häkchen setzen, merkt sich die &#039;&#039;QFIELD&#039;&#039;-App den Wert des Parameters für alle folgenden Eingaben, bis Sie das Häkchen wieder entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beispielvideo sehen Sie, wie ich so etwa schnell hintereinander mehrere warnende Buchfinken-Weibchen erfassen kann, ohne diese Parameter bei jeder Eingabe neu auswählen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Temporaere_Vormerkungen_bearbeitet.webm|thumb|center|1000px|Temporär eigene Vormerkungen setzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfassen von Ortsbewegungen und Simultanbeobachtungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortsbewegungen und Simultanmarker werden im zweiten Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; einer Vogelbeobachtung über entsprechende Verknüpfungen angelegt. Tippen Sie auf den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button für &#039;&#039;&#039;Ortsbewegungen&#039;&#039;&#039;, befinden Sie sich automatisch im Digitalisiermodus des gleichnamigen Layers und können die Bewegung des beobachteten Vogels als Linienobjekt digitalisieren. Hierzu tippen Sie mit dem Eingabestift auf die Beschriftung des entsprechenden Fundpunkts bzw. positionieren durch Verschieben des Kartenausschnitts mit den Fingern das Fadenkreuz darauf und tippen auf den kleinen &amp;quot;+&amp;quot;-Button ganz unten rechts. Hierdurch haben Sie den Startpunkt der Ortsbewegung gesetzt. Setzen Sie nun weitere Stützpunkte, um die Flugbahn des Vogels nachzuzeichnen. Sobald Sie das Linienobjekt fertiggestellt haben, bestätigen Sie mit dem grünen Haken-Button und wählen in der Erfassungsmaske aus, ob Sie Start- und Landepunkt, nur eines von beiden oder aber einen überfliegenden Vogel beobachtet haben. Abschließend wählen Sie oben links den Haken aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erfassen von Simultanmarkern funktioniert ganz ähnlich der Ortsbewegungen. Im Reiter &#039;&#039;&#039;Marker&#039;&#039;&#039; wird über den schwarzen &amp;quot;+&amp;quot;-Button der Digitalisiermodus für den Layer &#039;&#039;&#039;Simultanmarker&#039;&#039;&#039; aktiviert. Wählen Sie nun auf der Karte nicht den gerade digitalisierten Fundort, sondern einen zuvor aufgenommenen Vogel aus. Dies können Sie tun, in dem Sie das Fadenkreuz auf die zu markierende Simultanbeobachtung ausrichten und mit dem &amp;quot;+&amp;quot;-Button unten rechts bestätigen. In der sich öffnenden Erfassungsmaske besteht die Auswahl zwischen direkter (sicherer) oder vermuteter Simultanbeobachtung bzw. doppelter Beobachtung desselben Individuums. Abschließend wählen Sie wieder oben links den Haken aus. Danach wird das entsprechende Symbol berechnet und eingezeichnet, also etwa die Trennstriche für direkte Simultanbeobachtungen oder die gestrichelte Verbindungslinie für vermutete Simultanbeobachtungen. Auf diese Weise können Sie theoretisch beliebig viele Fundpunkte miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:MarkerAnlegen.mp4|thumb|center|1000px|Ortsbewegung und Simultanbeobachtungen erfassen]]&lt;br /&gt;
Marker können auch nach Abspeichern einer Vogelbeobachtung noch aufgenommen, verändert oder wieder gelöscht werden. Wählen Sie zunächst die entsprechende Vogelbeobachtung aus, indem Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf das entsprechende Objekt tippen. An der rechten Bildschirmseite öffnet sich eine Liste aller selektierten Objekte (dies dürfte nur eines sein, sofern die Punkte nicht dicht beieinander liegen). Durch Antippen einer Zeile wird in die Objektansicht gewechselt. Über das &amp;quot;A&amp;quot; mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus des Objektes. Nun können Sie nicht nur bei Bedarf die Eingaben der Vogelbeobachtung verändern, sondern auch im Reiter &amp;quot;Marker&amp;quot; nachträglich Ortsbewegungen und Simultanmarker aufnehmen, bestehende Marker durch Antippen auswählen und wiederum editieren, oder über das Mülltonnensymbol löschen.&lt;br /&gt;
[[Datei:MarkerAnderungen.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliches Hinzufügen, Editieren und Löschen von Markern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bestehende Geometrien ändern ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ändern von Geometrien tippen Sie im aktivierten Digitalisierungsmodus mit dem Finger kurz oder mit dem Eingabestift lang (sonst wird an dieser Stelle ein neuer Fundort digitalisiert) auf den entsprechenden Fundort und wählen ihn in der erscheinenden Auswahlliste aus. Über das Liniensymbol mit dem Stift in der Kopfzeile gelangen Sie in den Editiermodus der Geometrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun können Sie den Punkt mit Hilfe des Stützpunktwerkzeugs (Vertex Tool) unten rechts auf dem Bildschirm einfach auf der Karte verschieben und die neue Position mit dem Haken bestätigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:GeometrieAendern.mp4|thumb|center|1000px|Lage des Fundortes (Punktgeometrie) ändern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfasste Geometrien löschen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löschen einer bereits erfassten Vogelbeobachtung (bzw. einer Ortsbewegung oder eines Simultanmarkers) selektieren Sie den Fundort per Fingertipp (oder langer Berührung mit dem Eingabestift) auf der Karte. In der nun erscheinenden Liste Ihrer Selektion (anders als im Beispiel-Video können auch mehrere Beobachtungen gleichzeitig selektiert sein, sofern die Punkte dicht beieinander liegen) halten Sie Ihren Finger noch einmal lange auf den zu löschenden Eintrag. Daraufhin können Sie diesen über das Menü (3 Punkte oben rechts) durch Auswahl des Mülltonnen-Symbols (&amp;quot;Lösche ausgewählte Objekte&amp;quot;) wieder aus der Datenbank löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löschen einer Vogelbeobachtung werden die in Verknüpfung dazu angelegten Ortsbewegungen und Simultanmarker ebenfalls gelöscht!&lt;br /&gt;
[[Datei:GeometrieLoeschen.mp4|thumb|center|1000px|Vogelbeobachtung und zugehörige Marker löschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tageskarten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugunsten der Übersicht werden Ihnen im Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Vogelbeobachtungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; in der Standard-Ansicht immer nur die Beobachtungen des aktuellen Kartiergangs angezeigt. Sollten Sie sich Beobachtungen der zurückliegenden Kartiergänge anzeigen lassen wollen, gehen Sie wie folgt vor: Wechseln Sie in das Inhaltsverzeichnis des Projekts und wählen Sie das Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Alle Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Vergangene Begehungen&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; aus. Nun finden Sie alle bisherigen Beobachtungen inklusive bzw. exklusive denen des aktuellen Kartierganges in einem Layer, wobei sich die Farbgebung aus den vorgegebenen Kartierzeiträumen der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Brutvogelkartieranleitung (s. Anhang I &#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039; auf Seite 63)] ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Vorherige_Kartiergänge_anzeigen.mp4|thumb|center|1000px|Beobachtungen zurückliegender Kartiergänge mit anzeigen lassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachträgliche Datenerfassung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie einmal nachträglich Daten in das Projekt einpflegen wollen, können Sie dies ohne Weiteres in QField erledigen. Dazu müssen Sie nur beachten, dass der standardmäßig automatisch vergebene (und nicht editierbare) Datums- &amp;amp; Zeitstempel der Beobachtung im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1) Aktuelle Begehung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; nicht korrekt wäre. Deshalb ändern Sie bitte &#039;&#039;vor&#039;&#039; Eingabe Ihrer Daten das Kartenthema auf &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag aktuell&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (bzw. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2) Nachtrag alle&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, sofern Sie alle zurückliegenden Beobachtungen im Vergleich sehen möchten). Nun können Sie wie gewohnt beliebig Daten nachtragen. In der Erfassungsmaske der Vogelbeobachtungen erscheint im Reiter &#039;&#039;&#039;Beobachtung&#039;&#039;&#039; unten zusätzlich der Abschnitt &#039;&#039;&#039;Nachträgliche Digitalisierung - Datumsangabe notwendig&#039;&#039;&#039;, in dem das nicht editierbare Kontrollfeld &#039;&#039;&#039;nachträgliche Erfassung&#039;&#039;&#039; angezeigt wird und Sie den &#039;&#039;&#039;Zeitstempel der Beobachtung&#039;&#039;&#039; eingeben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QField_22_Nachträgliche_Datenerfassung.mp4|thumb|center|1000px|Nachträgliche Datenerfassung ist im entsprechenden Kartenthema möglich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Hinweise zum digitalen Arbeiten im Gelände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorbereitungen eines Kartierganges ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der ersten Begehung mit dem neuen Erfassungstool rate ich Ihnen dringend sich einmal in einer &amp;quot;Trockenübung&amp;quot; mit der App vertraut zu machen. Legen Sie sich einfach eine Kopie des Projektordners an und starten Sie die Projektkopie mit der QField-App. Hier können Sie dann beliebig alle Funktionen testen und sich so die Eingewöhnungszeit im Gelände ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden Sie je nach Konfiguration ihres Endgeräts evtl. feststellen, dass es sehr störend ist, wenn sich der Bildschirm bereits nach ein paar Sekunden – in denen Sie gerade einen Vogel beobachtet haben – automatisch abgeschaltet hat und Sie ihn immer wieder entsperren müssen. Um dies zu verhindern, stellen Sie in den allgemeinen Einstellungen Ihres Geräts eine längere Zeitdauer bis zum Abschalten des Bildschirms ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kostet natürlich mehr Akkuleistung. Versuchen Sie daher ggf., ob sich die Bildschirmhelligkeit noch herunter regeln lässt ohne die Leserlichkeit einzuschränken, ob sich die QField-App auch im Energiesparmodus Ihres Geräts noch flüssig bedienen lässt und achten Sie unbedingt darauf mit einem vollen Akku in den Kartiergang zu starten. Zusätzlich bietet QField in den Einstellungen die Option den Bildschirm nach 20 Sekunden Inaktivität herunter zu dimmen. Packen Sie sich je nach Leistungsfähigkeit des Akkus sicherheitshalber auch einen Austausch-Akku (falls es das Gerät zulässt) oder aber eine geladene Powerbank ein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie die GPS-Funktion von QField nutzen wollen, empfehle ich Ihnen in den GPS-Einstellungen Ihres Geräts den Energiesparmodus zu aktivieren. In der Regel reicht die Genauigkeit hier auch aus, um sich selbst zu verstandorten und den Kartenausschnitt automatisch &amp;quot;mitwandern&amp;quot; zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Zur Sicherheit:&#039;&#039;&#039; Packen Sie bitte auch unbedingt noch eine Karte und einen Stift als Backup ein. Vermutlich werden Sie es nicht brauchen. Aber sollte die Technik doch einmal ausfallen, muss im schlimmsten Fall die Kartierung nicht abgebrochen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachbereitungen eines Kartiergangs ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ganz großen Vorteile der digitalen Arbeit im Gelände ist die Tatsache, dass die sonst für uns üblicherweise aufwendige Nachbereitung im Büro nahezu komplett entfällt. Ich empfehle Ihnen lediglich &amp;lt;u&amp;gt;dringend&amp;lt;/u&amp;gt; nach jedem Kartiergang eine Sicherungskopie mit aktuellem Datum des Projektordners von Ihrem Geländegerät auf ein separates Speichermedium zu ziehen (Büro-PC, externe Festplatte, etc.). Es kann immer passieren, dass Sie ihr Smartphone/ Tablet verlieren, Sie sich einen Virus oder sonstigen Defekt des Gerätes zuziehen oder Sie aus Versehen Daten löschen. Was wäre schlimmer als gegen Ende der Kartiersaison alle Daten verloren zu haben!? Deswegen auf jeden Fall immer mindestens ein Backup machen! Zwei oder mehr an verschiedenen Orten schaden natürlich auch nicht. Nutzen Sie zur Sicherung an einem physikalisch separierten Ort gerne auch das Cloud-Verzeichnis, über das Ihnen Ihr Kartierprojekt bereitgestellt wurde. Sie finden den Projektordner mit Ihren aufgenommenen Daten in der QField Version 2.0 im internen Speicher Ihres Tablets bzw. Smartphones über &#039;&#039;&#039;Android &amp;gt; data &amp;gt; ch.opengis.qfield &amp;gt; files &amp;gt; Imported Projects&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die abschließende Datenauswertung kopieren Sie den kompletten Projektordner mit Ihren Vogelbeobachtungen der gesamten Saison von Ihrem Geländegerät zurück auf den Büro-PC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Auswertung &amp;amp; Revierabgrenzung im Büro =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kapitel erfahren Sie alle notwendigen Schritte, um Ihre im Gelände erfassten Daten auszuwerten und zur Abgabe ans LANUV aufzubereiten. Dies beinhaltet unter anderem die Möglichkeit sich die eigenen Daten getrennt nach den einzelnen Arten anzusehen, sich anhand der erfassten Sachdaten automatisch den Brutzeitcode und damit die Qualität eines Brutnachweises (Kategorie A, B, C) ermitteln zu lassen, Brutreviere zu digitalisieren sowie mithilfe von eigens erstellten Projektwerkzeugen auf Knopfdruck anhand der vorliegenden Kartierergebnisse eine Abundanzliste und eine Begehungsliste erstellen zu lassen sowie die angelegten Brutreviere und Abundanzliste zu exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlegendes zur Bedienung der QFS mit QGIS ===&lt;br /&gt;
Nachfolgend werden ein paar wichtige Handgriffe und &amp;quot;Kniffe&amp;quot; vorangestellt, die Ihnen die Arbeit mit QGIS zur Auswertung Ihrer Geländeerfassungen erleichtern, Fehler vermeiden helfen und den häufigsten Nachfragen vorbeugen helfen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Individualisierung der QGIS-Oberfläche ====&lt;br /&gt;
QGIS ist eine sehr leistungsstarke und funktionsreiche GIS-Software. Die dem Programm innewohnende Komplexität kann bei der ersten Nutzung sicherlich auch schnell einmal überfordern. Zum Glück ist QGIS jedoch auch eine stark individualisierbare Software, sodass Sie sich die Programmoberfläche auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir haben Ihnen eine Konfigurations-Datei erstellt, mit deren Hilfe Sie die QGIS-Oberfläche auf die für die QFS-Bearbeitung notwendigen Bedienelemente reduzieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannte Konfigurationsdatei können Sie hier herunter laden: [https://my.hidrive.com/lnk/6TSzOO7I Dateifreigabe QGIS_Interface_QFS_essentiell.ini]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einrichtung dieser Konfigurationsdatei gehen Sie wie folgt vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klicken Sie in der Menüleiste auf &amp;quot;Einstellungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Öffnen Sie das Menü zur &amp;quot;Oberflächenanpassung...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Setzen Sie im sich offnenden Fenster den Haken bei &amp;quot;Anpassungen einschalten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Laden Sie die bereitgestellte Konfigurationsdatei über das Ordner-Symbol ein, bestätigen Sie die Konfiguration per Klick auf &amp;quot;Anwenden&amp;quot; &amp;amp; &amp;quot;OK&amp;quot; und starten Sie QGIS neu. Nun sollte Sie eine stark vereinfachte QGIS-Oberfläche begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS Oberflächenkonfiguration laden.png|zentriert|mini|1000x1000px|Konfigurationsdatei für die QGIS-Oberfläche einladen.]]&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Individualisierung der QGIS-Oberfläche können Sie [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/introduction/qgis_configuration.html#customization der QGIS-Dokumentation] entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auswahl von Kartenthemen ====&lt;br /&gt;
Wenn Sie im Nachgang an die Geländeerfassungen Ihr QFS-Projekt zur weiteren Auswertung auf den Arbeitsrechner kopiert haben, in QGIS öffnen und Ihre Vogelbeobachtungen nicht sehen, liegt dies vermutlich daran, dass Sie noch das &amp;quot;falsche&amp;quot; Kartenthema ausgewählt haben, bspw. &amp;quot;1) Aktuelle Begehung&amp;quot;. Ähnlich wie in QField können Sie sich auch in QGIS [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenthemen|je nach Bedarf durch die jeweiligen Kartenthemen schalten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartenthemen-Verwaltung können Sie im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; (standardmäßig links im QGIS-Fenster zu finden) über das Augen-Symbol erreichen. Bei einem Klick auf das Auge öffnet sich ein Dropdown-Menü, welches unter anderem die Liste der vorbereiteten Kartenthemen enthält.&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS QFS Kartenthemen.png|zentriert|mini|597x597px|Auswahl von Kartenthemen in QGIS.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie alle Ihre Geländebeobachtungen in QGIS einsehen möchten, wählen Sie eines der Kartenthemen &amp;quot;1) Alle Begehungen&amp;quot; oder &amp;quot;1) Vergangene Begehungen&amp;quot;. Nachträgliche Digitalisierungen von Vogelbeobachtungen können Sie über die Kartenthemen &amp;quot;2) Nachtrag aktuell&amp;quot; oder &amp;quot;2) Nachtrag alle&amp;quot;  durchführen. Zur abschließenden Revierabgrenzung nutzen Sie bitte das [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot;|Kartenthema &amp;quot;3) Datenauswertung&amp;quot;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anzeige von Objektattributen ====&lt;br /&gt;
Damit sich im Modus &#039;&#039;Objekte abfragen&#039;&#039; bei Anklicken eines Einzelobjektes (beispielsweise einer einzelnen Vogelbeobachtung) direkt die Attributmaske mit allen erfassten Angaben öffnet, setzen Sie im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; in den &#039;&#039;Abfrageeinstellungen&#039;&#039; (Schraubenschlüsselsymbol) das Häkchen im Kontrollkästchen der Option &#039;&#039;Objektformular automatisch öffnen, wenn ein einzelnes Objekt abgefragt wird&#039;&#039; (siehe Abbildung). Ohne diese Einstellung bzw. bei Anklicken mehrerer Objekte muss die Attributmaske zum Anzeigen der hinterlegten Informationen eines Objektes im Fenster &#039;&#039;Identifikationsergebnis&#039;&#039; über &#039;&#039;Zusammenfassung&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;(Aktionen)&#039;&#039; &amp;gt; &#039;&#039;Objektformular anzeigen&#039;&#039; geöffnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_identify_feature.png|thumb|center|1000px|Einstellung der Objektanzeige bei Einzelabfrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bearbeiten &amp;amp; Filtern von Daten ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in QField müssen Sie auch in QGIS zur Bearbeitung innerhalb eines Layers darauf achten, dass Sie diesen zuvor in den Bearbeitungsmodus geschaltet haben. Dies können Sie entweder tun, indem Sie den jeweiligen Layer im Bedienfeld &amp;quot;Layer&amp;quot; markieren und darauffolgen in der Werkzeugleiste oben über das &amp;quot;Stift&amp;quot;-Symbol in den Bearbeitungsmodus schalten oder in dem Sie auf den Layer rechtsklicken und im Kontextmenü den Eintrag &amp;quot;Bearbeitungsstatus umschalten&amp;quot; auswählen. Sie können beliebig viele Layer gleichzeitig in den Bearbeitungsmodus schalten, jedoch immer nur im aktuell ausgewählten Layer digitalisieren. Während der Bearbeitungen sollten Sie Ihre Änderungen regelmäßig abspeichern und den Bearbeitungsmodus bestenfalls nur bei konkretem Bedarf aktivieren, um ungewollte Änderungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist besonders wichtig sicherzustellen den Bearbeitungsmodus zu deaktiveren bevor Sie ihre Daten filtern wollen, bspw. auf eine bestimmte Art oder einen Kartiergang. In QGIS ist bei aktiviertem Bearbeitungsmodus keine Filterung der Layer möglich. Dies ist daher etwas tückisch, da Sie hierzu leider keine Warn- oder Fehlermeldung von QGIS bekommen. Daher sollten Sie sich angewöhnen, den Bearbeitungsmodus immer zu deaktiveren, wenn Sie ihn gerade nicht unbedingt benötigen, vor allem aber vor dem Filtern eines Datensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zum Filtern findet sich an gegebener Stelle hier im Wiki, bspw. im [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Abschnitt zu den Artansichten]].&lt;br /&gt;
=== Artansichten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Folgenden beschriebene Vorgehensweise ermöglicht es Ihnen, sich am PC mittels QGIS Ihre Vogelbeobachtungen über alle Kartiergänge hinweg getrennt für die einzelnen Arten anzusehen. Diese Funktion können Sie jederzeit nutzen, um beispielsweise als Vorbereitung auf die letzten Kartiergänge noch zu klärende Reviere herauszufiltern. Spätestens für die [[#Brutreviere erfassen|abschließende Abgrenzung der Brutreviere]] werden Sie die Artansichten in jedem Fall benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu installieren Sie sich in QGIS bitte die Erweiterung &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;. Wie Sie im Video sehen können, tun Sie dies über das Menü &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen&#039;&#039;&amp;quot; indem Sie hier auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterungen verwalten und installieren...&#039;&#039;&amp;quot; klicken. Stellen Sie sicher, dass Sie im sich nun öffnenden Fenster in der linken Spalte &amp;quot;&#039;&#039;Alle&#039;&#039;&amp;quot; ausgewählt haben. Nun geben Sie den Namen der Erweiterung in das Suchfeld ein, markieren sie und bestätigen die Installation mit einem Klick auf &amp;quot;&#039;&#039;Erweiterung installieren&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ihrer QGIS-Werkzeugleiste sollte nun das Icon für die eben installierte Erweiterung angezeigt werden. Mit einem Klick auf dieses Icon öffnet sich das Menü zum Filtern der im Projekt eingebundenen gruppierten Layer. Die anzuwendenden Filter sind für Sie in dem QGIS-Projekt bereits vordefiniert. Der Filter &amp;quot;&#039;&#039;nach_Art&#039;&#039;&amp;quot; ist voreingestellt. Über das Feld &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot; sehen Sie nun alle von Ihnen erfassten Arten aufgelistet. Da die Art-Liste im LayerGroupFilter leider nicht alphabetisch sortiert ist, nutzen Sie am besten die enthaltene Autovervollständigung. Hierzu tippen Sie einfach die Anfangsbuchstaben in das Feld ein und bestätigen mit &#039;&#039;Enter&#039;&#039; sobald Ihnen der Artname angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun den eingegebenen Artnamen als Filter setzen, sodass die Beobachtungen aller anderen Arten ausgeblendet werden. Um die Ansicht auf eine andere Art zu schalten geben Sie einfach einen anderen Artnamen in das &amp;quot;&#039;&#039;Filter Value&#039;&#039;&amp;quot;-Feld ein und klicken erneut auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Replace Filters&#039;&#039;&amp;quot;. Um wieder alle Arten in einer Ansicht zu sehen, genügt ein Klick auf den Button &amp;quot;&#039;&#039;Clear Filters&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Gegebenenfalls müssen Sie QGIS nach der Installation der &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;-Erweiterung einmal neu starten, damit die für Sie vorbereiteten Filter-Möglichkeiten korrekt von der Erweiterung verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Layer_Group_Filter_Plugin.mp4|thumb|center|1000px|Erweiterung &amp;quot;Layer Group Filter&amp;quot; installieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenansicht &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit Ihrer letzten Begehung die Kartierung abgeschlossen haben, können Sie die nachfolgend erläuterten Schritte ausführen, um Ihre im Gelände erfassten Daten im Projekt auszuwerten. Im Kartenthema &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;3) Datenauswertung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; werden die automatisch zu Ihren Vogelbeobachtungen ermittelten [https://www.ornitho.de/index.php?m_id=20041 Brutzeitcodes nach Vorgabe des European Ornithological Atlas Committee (EOAC)] zur Darstellung der Qualität eines Brutnachweises genutzt. Die Darstellung ist darauf ausgelegt, dass Sie die Daten [[#Artansichten|per Filter artweise]] zur Abgrenzung der Brutreviere ansehen. Daher werden nun auch nicht mehr die Artkürzel zur Beschriftung verwendet, sondern die für diese Ansicht hilfreicheren Kategorien &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039; aus den Brutzeitcodes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Artansichten|Layer Group Filter]] lässt Sie Ihre Daten ebenfalls auf einzelne Kartiergänge oder einen bestimmten Brutzeitcode filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brutreviere erfassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Im Gegensatz zum aktuellen Stand der [http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/Arbeitsanleitung_fuer_Brutvogel_Revierkartierungen_NRW.pdf ÖFS-Kartieranleitung] gibt es nicht mehr vier (A, B, C, D) sondern nur noch drei (A, B, C) Kategorien. Dies ist eine aktuelle Vorgabe von Herrn Grüneberg und resultiert aus dem Weglassen der nicht in den EOAC-Brutzeitcodes vorgesehenen ehemaligen ÖFS-Kategorie A für Nahrungsgäste. Dies ist für Sie insofern von Bedeutung, als dass Sie bei der in der Kartieranleitung unter Abschnitt 4.4 erläuterten Vorgehensweise jeweils eine Kategorie nach unten übersetzen müssen. Für die Abgrenzung eines Papierreviers benötigen Sie nun also &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;drei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;zwei&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtungen der Stufe &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039; oder&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;eine&amp;lt;/u&amp;gt; Beobachtung der Stufe &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der QGIS-Erweiterung &amp;quot;&#039;&#039;Layer Group Filter&#039;&#039;&amp;quot; können Sie nun [[#Artansichten|wie zuvor beschrieben]] die Artansichten durchschalten und - wie im Video exemplarisch gezeigt - nach den Vorgaben der ÖFS-Kartieranleitung die Papierreviere abgrenzen. Sie tun dies, indem Sie den Layer &#039;&#039;Papierreviere&#039;&#039; markieren und in der Werkzeugleiste über das Stift-Icon in den Bearbeitungsmodus umschalten. Über den nun sichtbar werdenden Button &amp;quot;&#039;&#039;Polygonobjekt hinzufügen&#039;&#039;&amp;quot; können Sie die Erfassung eines neuen Brutrevieres starten. Fahren Sie hierzu nun mit dem Fadenkreuz über ihre Karte. Sobald Sie sich einem Fundpunkt nähern, wird es sich daran fangen. Bestätigen Sie die Aufnahme ins aktuelle Revier per Linksklick. Fahren Sie in dieser Weise alle in das aktuelle Revier aufzunehmenden Punkte ab und schließen Sie das Polygon nach dem letzten Punkt per Rechtsklick ab. Es ist möglich, dass Sie ein Revier abgrenzen wollen, welchem nur ein oder zwei Beobachtungen zugrunde liegen (s.o. Stufe B oder C). Durch das Abfahren dieser Punkte kann kein flächiges Polygon erstellt werden, da eine Fläche aus mindestens drei Eckpunkten besteht. Erstellen Sie in diesem Falle bitte ein Polygon, welches die entsprechende(n) Beobachtung(en) umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellen des Polygons per Rechtsklick öffnet Sich das Eingabefenster für die Sachdaten. Das Feld für die Anzahl der Brutpaare können Sie in der Regel auf dem Vorgabewert 1 stehen lassen. Lediglich bei Brutkolonien, die Sie in einem Polygon erfassen, geben Sie hier einen höheren Wert für die tatsächliche Anzahl an Brutpaaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Felder im ersten Reiter der Attributformulars eines Papierreviers werden vollkommen automatisch für Sie ausgefüllt. So wird u.a. die Vogel-Art automatisch ermittelt, eine Übersicht über alle im Revier getätigten Beobachtungen erstellt oder die ÖFS-konforme Kennung generiert. In den beiden weiteren Reitern erhalten Sie zudem eine Auswertung zur Fläche und Lage des Reviers sowie eine Prüfung, ob das abgegrenzte Revier den Vorgaben aus der Kartieranleitung entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind für eine Art viele Reviere abzugrenzen, speichern Sie sicherheitshalber regelmäßig zwischendurch. Dies tun Sie über das Symbol mit dem roten Stift vor blauer Diskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Sie mit der Revierabgrenzung für eine Art fertig sind, schalten Sie bitte den Bearbeitungsmodus aus (gelbes Stiftsymbol) und speichern auf Nachfrage alle Ihre Änderungen ab. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Erweiterung zum Filtern Ihrer Beobachtungen korrekt auf die Informationen zugreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtern Sie nun nach der nächsten Art und fahren nach der beschriebenen Weise fort, um alle Papierreviere abzugrenzen. Haben Sie alle Papierreviere abgegrenzt, können Sie anschließend automatisch eine Abundanzliste nach vorgegebenem Muster (siehe Kartieranleitung Anhang 2) erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Abgrenzung_Brutreviere.mp4|thumb|center|1000px|Abgrenzen der Brutreviere im Kartenthema &amp;quot;Datenauswertung&amp;quot; mit Filter nach Vogelart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenauswertung auf Knopfdruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswertung und Aufbereitung Ihrer Daten stehen Ihnen im Projekt zwei vorgefertigte Werkzeuge (Routinen) zur Verfügung. Sie finden diese im &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekt in der &#039;&#039;&#039;Werkzeugkiste&#039;&#039;&#039; (Zahnradsymbol), wenn Sie in der Liste der Verarbeitungswerkzeuge die Rubrik &#039;&#039;&#039;Projektmodelle&#039;&#039;&#039; erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Wichtig:&#039;&#039;&#039; Sollten Sie zwischenzeitlich die Layer umbenannt haben, führen Sie die Namen bitte wieder [[#Struktur des Projekts &amp;amp; Kopieren auf Ihr Geländegerät|in die Ursprungszustände]] zurück - andernfalls kann das Projektwerkzeug nicht auf die entsprechenden Layer zugreifen. Legen Sie vor der abschließenden Auswertung ein letztes Backup Ihrer Kartierdaten an, indem Sie den gesamten Projektordner kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_routinen.png|thumb|center|1000px|Projektwerkzeuge für Datenauswertung und -export]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Abundanz- und Begehungsliste erstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starten Sie die Routine &#039;&#039;&#039;Erstelle_Listen&#039;&#039;&#039; mit einem Doppelklick. Im sich nun öffnenden Fenster lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung (rechts), legen - sofern noch nicht geschehen - eine Sicherungskopie des Projektes an, bestätigen dies mit der Checkbox, und starten Sie das Werkzeug mit dem Button &amp;quot;Start&amp;quot;. Die Routine füllt nun die zuvor leeren Layer &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Abundanzliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Begehungsliste&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; auf Grundlage der von Ihnen ermittelten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrollieren Sie die Ergebnisse durch Rechtsklick auf den Layer und Auswahl der Option &amp;quot;&#039;&#039;Attributtabelle öffnen&#039;&#039;&amp;quot;. Per doppeltem Linksklick auf die Spaltenköpfe können Sie die Tabelle nach den jeweiligen Werten sortieren. Dies ist zum Beispiel hilfreich, um nicht auf Ihrer ÖFS-Fläche brütende Arten herauszufiltern und für diese die Angaben &amp;quot;Nahrungsgast&amp;quot; oder &amp;quot;Durchzügler&amp;quot; auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ können Sie je nach Vorliebe per Klick auf das Formular-Symbol unten rechts im Fenster zur Formular-Ansicht der Tabelle wechseln. In dieser können Sie sich durch die von Ihnen erfassten Arten Blättern, die Angaben kontrollieren und bei farblicher Hervorhebung der entsprechenden Felder ggf. ergänzen, ob es sich bei einer Art lediglich um einen Nahrungsgast oder Durchzügler auf der Fläche handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begehungsliste können Sie auf ähnliche Weise noch in der Spalte &amp;quot;Kartiergang&amp;quot; ggf. die automatisch ermittelten Kartiergänge durch den tatsächlichen Kartiergang (Angabe der Früh-, Haupt-, Spät- oder Nachtbegehung) korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QGIS_22_Listen_erstellen_und_bearbeiten.mp4|thumb|center|1000px|Listen automatisch erstellen und manuell nachbearbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datenexport ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Routine zur Datenauswertung, &#039;&#039;&#039;LANUV-Export&#039;&#039;&#039;, werden Ihre Daten in die entsprechenden Dateiformate zur Abgabe ans LANUV exportiert. Auch hier lesen Sie bitte zunächst die Beschreibung und bestätigen dies mit dem Anhaken des Kontrollkästchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgabe Ihrer Kartierung ans LANUV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Ihre Bearbeitung abgeschlossen, können Sie das Ergebnis ans LANUV senden. Hierzu komprimieren Sie bitte nach Durchführung beider Routinen den finalen Projektordner &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;QFS_bv&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (ohne ggf. existierende Zwischenstände oder Backups. Auch die Basiskarte können Sie hinsichtlich der resultierenden Dateigröße auslassen.) und senden das ZIP-Archiv an [mailto:Christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de Herrn Grüneberg].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= FAQs =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Sie nach Lektüre der hier angebotenen Informationen noch Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an [https://loekplan.de/jablotschkin.html Dominik Jablotschkin]. Fragen, die für die Allgemeinheit interessant sein könnten, werde ich hier samt Antwort in einem FAQ aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Vogelbeobachtungen nicht mehr sehen, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte stellen Sie sicher, dass Sie [[QFS - Die QGIS-basierte ökologische Flächenstichprobe im Monitoring der Brutvögel NRWs#Auswahl von Kartenthemen|ein passendes Kartenthema ausgewählt haben]] und dass Sie keine aktiven Filter gesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich kann in QGIS meine Beobachtungen nicht mehr wie gewohnt auf bestimmte Arten oder Kartiergänge filtern, was kann ich tun? ===&lt;br /&gt;
Bitte prüfen Sie, ob Sie den Bearbeitungsmodus des zu filternden Layers deaktiviert haben, bevor Sie filtern. Zudem setzen Sie im &amp;quot;LayerGroupFilter&amp;quot; den Filter über die Buttons &amp;quot;Clear Filters&amp;quot; und &amp;quot;Reload&amp;quot; zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:FilterZuruecksetzen.png|zentriert|mini|Zurücksetzen des Layer Group Filters.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [https://docs.qgis.org/3.22/de/docs/user_manual/working_with_vector/vector_properties.html#query-builder Informationen zum Filtern finden Sie in der QGIS-Dokumentation].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie kann ich den Projekttitel ändern, mit dem mir das Projekt in QField (bspw. in der Liste der zuletzt geöffneten Projekte) angezeigt wird? ===&lt;br /&gt;
Sollten Sie mehr als eine ÖFS-Fläche kartieren, ist es hilfreich den Projekttitel zu ändern, da dieser nicht flächenspezifisch ist. Bei der Auswahl der zuletzt geöffneten Projekte in QField sind alle &#039;&#039;QFS&#039;&#039;-Projekte unterschiedlicher Flächen vorerst gleich betitelt. Dies können Sie ändern, indem Sie wie in der folgenden Abbildung gezeigt in QGIS über Projekt &amp;gt; Eigenschaften &amp;gt; Allgemein den Projekttitel um die entsprechende Flächenkennung ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:qgis_project_title.png|thumb|center|1000px|Anpassung des Projekttitels in den Projekteigenschaften in QGIS.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jablotschkin</name></author>
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